Musikschule "Joh. M. Sperger", Zweigstelle Ludwigslust

Kirchenplatz 13
19288 Ludwigslust

Telefon (03874) 21285 Sekretariat Musikschule, Geschäftsstelle Ludwigslust

E-Mail E-Mail:
www.musikschule-lup.de



Veranstaltungen


29.09.​2018
14:30 Uhr
Musikalische Grenzgänge "Pampiner Musikpreis"
Pampiner Musikpreis - Eine Gemeinschaftsaktion der Musikschule "Joh. M. Sperger", der ... [mehr]
 
01.12.​2018
16:00 Uhr
Adventskonzert
Ludwigslust, Stift Bethlehem Musikalisch in den Advent - Musikschule spielen zum Beginn der Adventszeit [mehr]
 
13.01.​2019
18:00 Uhr
Das erste Konzert des Neuen Jahres - Lulu Big Band im Konzert
Ludwigslust, Zebef, Alexandrinenplatz 1 Das "Erste Konzert des neuen Jahres" hat schon Tradition ... [mehr]
 
23.03.​2019
16:00 Uhr
Saitenwege - Gitarrenkonzert 2019
Neustadt-Glewe, Burg Mit dem "Saitenwege-Konzert" präsentiert sich die Fachgruppe Gitarre dem ... [mehr]
 
04.05.​2019
15:00 Uhr
Meisterkonzert
Ludwigslust, Ort: noch nicht benannt Mit dem Meisterkonzert präsentieren sich die Besten der ... [mehr]
 
16.06.​2019
10:00 Uhr
Tag der offenen Tür - Entscheidungshilfe für Interessierte
Ludwigslust. Die Geschäftsstelle am Kirchenplatz öffnet die Türen und lädt alle Interessierten ... [mehr]
 
21.06.​2019
16:30 Uhr
IKARUS Abschlusskonzert
Ludwigslust, Landratsamt, Garnisonsst. 1 Schüler, die ein Jahr lang das Instrumentenkarussell ... [mehr]
 
23.06.​2019
15:30 Uhr
Schuljahresabschlusskonzert der Musikschule "J. M. Sperger"
Ludwigslust, Landratsamt, Garnissonstr. 1 Mit dem Schuljahresabschlusskonzert verabschieden sich ... [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Wettbewerb um den Pampiner Musikpreis

(05.09.2018)

Ludwigslust. Am 29. September startet um 14.30 Uhr im Saal des Landratsamtes der diesjährige Wettbewerb um den „Pampiner Musikpreis“, an dem Schüler der Musikschule „Joh. M. Sperger“ und Schüler der Kreismusikschule Prignitz um die begehrten Preise wetteifern.

Wir laden Sie herzlich ein, Gast beim Pampiner Musikpreis zu sein. Mit dem Publikumspreis haben auch die Gäste die Möglichkeit, ihrem Favoriten die entsprechende Anerkennung zukommen zu lassen.

Schirmherr der Veranstaltung ist Jörg Uwe Andrees, Hochschuldozent an der hmt Rostock.

 

Foto zur Meldung: Wettbewerb um den Pampiner Musikpreis
Foto: Wettbewerb um den Pampiner Musikpreis

Ende der Sommerbaustelle

(05.09.2018)

Ludwigslust. Für einige Wochen war das Schulgebäude eingerüstet. Regelmäßig werden die großen Sommerferien genutzt, um Bauarbeiten am Schulgebäude durchzuführen. So wird der Unterricht nicht gestört und die Schüler können zum Schuljahresbeginn wieder den Unterricht aufnehmen. In diesem Sommer wurden Reparaturen am Dach durchgeführt und zahlreiche Räume, wie der Theorieraum, erhielten einen neuen Farbanstrich. Auch die Fassade erhielt einen neuen Farbanstrich. Vom Kirchenplatz her sichtbar ist nun auch der neue Schriftzug über dem Eingang: „Musikschule Joh: M: Sperger“ – der Namenszug ist natürlich der originale Schriftzug des Namensgeber der Schule.

 

Foto zur Meldung: Ende der Sommerbaustelle
Foto: Nach dem Ende der Sommerpause hat die Schule am Kirchenplatz ein neues Gesicht

Kinderbass-Bogen geschenkt bekommen

(05.09.2018)

Ludwigslust. Geschäftsstellenleiter Maik Pönisch ist sehr erfreut über ein Geschenk, dass die Schule vor Kurzem erhielt: einen hochwertigen Bogen für Kinderkontrabässe. Während des Internationalen Spergerwettbewerbs für Kontrabass lernte er Roland Penzel von der gleichnamigen Penzel KG kennen, ein Instrumentenbauer mit Tradition. Roland Penzel konnte erleben, wie die Musikschule sich um die Ausbildung von noch sehr jungen Kontrabassschülern engagiert. Junior Matthias Penzel sagt: „Es war uns ein Bedürfnis, der Schule einen hochwertigen Bogen für die Ausbildung der jungen Leute zur Verfügung zu stellen, denn nur mit guten Instrumenten und gutem Zubehör kann man überhaupt gute Ergebnisse erreichen. Wir möchten, dass die jungen Schüler auch weiterhin viel Spaß beim Erlernen dieses Instruments haben.“

Foto zur Meldung: Kinderbass-Bogen geschenkt bekommen
Foto: Geschäftsstellenleiter Maik Pönisch ist glücklich über den neuen Kinderbass-Bogen

X. Internationaler Wettbewerb für Kontrabass - Ludwigslust hat ein neues Wahrzeichen

(04.08.2018)

Kontrabasschüler spielen erstmals öffentlich

 

Ludwigslust. Eine große Ehrung für den Namensgeber der Musikschule. Seit dem 28. Juli steht er nun auf den Grünflächen links neben den Kaskaden. Johann Matthias Sperger – in Bronze gegossen, den Blick hoffnungsvoll Richtung Schloss gewand. Er spielt Kontrabass und es scheint, es gäbe für ihn nichts Schöneres.

Johann Matthias Sperger – der führende Kontrabassist der Wiener Klassik, lebte und arbeitete 23 Jahre an der Mecklenburgischen Hofkapelle. Er hinterlies uns einen reichen Fundus von Kontrabasskompositionen.

Im Rahmen des X. Internationalen Spergerwettbewerbes wurde die Sperger-Figur der Öffentlichkeit übergeben. Musikschüler, die auf extra kleinen Kinderkontrabässen ausgebildete werden, durften gemeinsam mit der Lehrerin Frau Watzke Chen diese Veranstaltung musikalisch begleiten. Dafür ernteten sie nicht nur den Beifall des Publikums, sondern auch die Bewunderung der anwesenden Wettbewerbsteilnehmer. Mit ihren kleinen Stücken spielten sich Paul Fritz Oertel, Paul Ludwig Zaretzki und Felix Tietje auf alle Fälle in die Herzen der Gäste. Einen Gutschein für einen Eisbecher gab es dann vom Veranstalter noch als Dankeschön dazu. Sylvia Wegener, 03.08.2018

Foto zur Meldung: X. Internationaler Wettbewerb für Kontrabass - Ludwigslust hat ein neues Wahrzeichen
Foto: Zur Erinnerung ein Foto mit der internationalen Jury des Wettbewerbs, Foto: Anke Ballhorn

Sperger ein Denkmal gesetzt

(04.08.2018)

Ludwigslust hat ein Wahrzeichen mehr. Im Rahmen des X. Internationalen Spergerwettbewerbs für Kontrabass wurde eine Bronzefigur des Namensgebers der Schule der Öffentlichkeit übergeben.

Foto zur Meldung: Sperger ein Denkmal gesetzt
Foto: Sperger ein Denkmal gesetzt

Spergerwettbewerb - Musikschule bot hervorragende Probenbedingungen

(04.08.2018)

Einars Everss begeistert vom Wettbewerb
 

47 junge Menschen aus 26 Ländern waren nach Ludwigslust gekommen, um sich dem Wettbewerb zu stellen. Einer von ihnen war Einars Everss. Der 24-jährige junge Mann aus Lettland ist Student im 4. Studienjahr in Brno in Tschechien. Musikalisch hängt sein Herz an der Klassik, aber auch zeitgenössische Musik ist ihm nicht fremd. Er spielt bereits Solokonzerte und hat ein Engagement am Prager Kammerorchester.

So wie alle Teilnehmer, wollte auch er sich unmittelbar vor seinem Auftritt vor der internationalen Jury noch optimal vorbereiten. Die Musikschule als Partner des Wettbewerbs stellte Instrumente zur Verfügung und war für einige Tage der Ort, an dem sich die Teilnehmer auf ihren Wettbewerbsbeitrag vorbereiten konnten. So war der Andrang auf die begehrten Probenräume groß. Da der Wettbewerb in die Ferienzeit fiel, war es problemlos möglich, allen Teilnehmern die Wünsche nach entsprechenden Proberäumen zu erfüllen.

Für Einars Everss waren es wunderbare Bedingungen zum Üben. Hier hatte er die Ruhe, die man für die Vorbereitung braucht, aber auch die Möglichkeit, mit anderen Kandidaten ins Gespräch zu kommen. Und, in Ludwigslust ist alles zu Fuß gut zu erreichen.

Seine Eindrücke: es ist der größte Wettbewerb für Kontrabass als Soloinstrument und er ist hervorragend organisiert. Ludwigslust gefällt ihm, es ist sehr ruhig hier. „Diese kleine Stadt bietet gerade dadurch gute Bedingungen, um sich auf den Wettbewerb zu konzentrieren“, so Einarss.

Einarss ist in diesem Jahr bereits das 2. Mal beim Wettkampf angetreten. Vor zwei Jahren schaffte er es bis in die 2. Runde. Aus der vorigen Teilnahme hat er viele Erfahrungen mitgenommen. So hat er in diesem Jahr sein Programm hinsichtlich der Stilistik viel breiter aufgestellt und sich viel emotionaler mit seinen Stücken beschäftigt.

In diesem Jahr war das das Niveau der Teilnehmer besonders hoch, Einarss hat es nicht in die 2. Runde geschafft. Für ihn aber ist das kein Problem: „Ich habe hier so viel gelernt, so viele tolle Menschen kennen gelernt und konnte Kontakte knüpfen, die mich hoffentlich ein ganzes Musikerleben lang begleiten werden“, so Einarss.

Der Wettbewerb ist für ihn auch eine tolle Erfahrung nichtmusikalischer Art. Viele der Kandidaten leben für die Zeit des Wettbewerbs in Gastfamilien. Einarss z.B. ist in Groß Lasch untergebracht. „So habe ich die Möglichkeit zu sehen, wie deutsche Familien leben.“

Für Einarss gibt es nun eine kurze Erholungspause, bevor es dann ab August nach Kopenhagen weiter geht. Dort nimmt er für ein Jahr am ERASMUS-Studienprogramm teil, die Teilnahme am Wettbewerb aber, bleibt ihm noch lange in Erinnerung. Sylvia Wegener, 03.08.2018

Foto zur Meldung: Spergerwettbewerb - Musikschule bot hervorragende Probenbedingungen
Foto: Für Einars Everss war der Wettbewerb in Ludwigslust eine ganz besondere Erfahrung, Foto: Sylvia Wegener

Ein Jahr Instrumentenkarussell

(01.07.2018)

IKARUS-Schüler gaben Konzert zum Schuljahresabschluss

 

Ludwigslust.Seit einigen Jahren dreht sich das Instrumentenkarussell an der Musikschule „Johann Matthias Sperger“. Instrumentenkarussell oder kurz IKARUS ist ein Angebot der Schule, bei dem Schüler ein Jahr lang die Möglichkeit haben, verschiedene Instrumente auszuprobieren. Da gibt es Unterricht an der Gitarre, am Cello, Klavier, Trompete oder auch Schlagzeug. Jeweils einige Wochen darf man sich an dem Instrument ausprobieren, erste Schritte gehen, dann wird gewechselt und das nächste Instrument kennen gelernt. Das ist für alle Schüler immer wieder eine spannende Erfahrung. Aber spätestens nach dem Jahr, weiß jeder ganz genau, für welches Instrument das eigene Herz schlägt.

 

Zum Abschluss dieses spannenden Jahres stand nun das große Abschlusskonzert auf dem Programm. Einige Wochen schon haben sich alle mit viel Elan darauf vorbereitet. Es ist Aufgabe des Musikpädagogen Ruprecht Bassarak, alle IKARUS-Teilnehmer zu einem großen Orchester zu vereinen. Jedem Schüler wurden entsprechend seines Leistungsstandes die Noten sozusagen „auf den Leib geschrieben“, so dass jeder seinen Platz im Orchester hat.

 

Für die Konzertgäste, mehrheitlich Eltern, Großeltern und Geschwister, bot das IKARUS-Konzert die einmalige Gelegenheit, zu erleben, wie die Probenarbeit erfolgt, wie eine Konzertbühne aufgebaut wird, wie aus vielen Solisten ein Orchester wird.

 

Nach dem offiziellen Beginn wurde es durchaus auch schon mal laut, als neben dem bekannten Lied vom Bruder Jakob auch die Rockhymne „We will rock you“ von den Schülern gespielt wurde.

Neu in diesem Jahr war die Zusammensetzung der IKARUS-Schüler. Waren es in den früheren Jahren ausschließlich ganz junge Kinder, die durch das IKARUS ihren Weg in die Welt der Musik fanden, so sind in diesem Jahr erstmals auch Erwachsene mit dabei. Seit zwei Jahren bietet die Musikschule das Konzept auch für Menschen an, die dem Schulalter längst entwachsen sind, die gerne ein Instrument lernen möchten, aber unsicher sind. „Ist das wirklich was für mich und welches Instrument wäre das Richtige?“ Für alle Erwachsenen IKARUS-Schüler hat sich das Jahr auf alle Fälle gelohnt. Sie hatten gemeinsam viel Spaß und haben letztendlich ihren Weg gefunden und sich entschieden: Die Gitarre und das Cello werden sie weiterhin auf ihrem Weg begleiten. Sylvia Wegener, 30.06.2018

Foto zur Meldung: Ein Jahr Instrumentenkarussell
Foto: Ein Jahr voller neuer Erfahrungen liegt hinter den IKARUS-Schülern

Tag der offenen Tür - Entscheidungshilfe für Interessierte

(20.06.2018)

Ludwigslust. Ein ganzer Vormittag im Zeichen der Musik. Die Musikschule hatte eingeladen und zahlreiche Interessierte waren gekommen. Es gab kleine Konzerte, bei denen Kinder für Kinder spielten. Die Fachräume waren weit geöffnet und so boten sich zahlreiche Möglichkeiten, die verschiedensten Instrumente auszuprobieren. Ob nun Klavier, Gitarre und Schlagzeug, Cello, Geige oder Querflöte – jedes Instrument hat seinen Reiz. Und für die Fragen der potentiellen Schüler und deren Eltern standen die Fachlehrer bereit. Sie informierten zu den Vertragsbedingungen an der Musikschule und gaben so manchen Ratschlag, wenn es darum ging, sich für ein Instrument zu entscheiden.

 

Gegenwärtig ist die Musikschule dabei, die Belegungen für das nächste Schuljahr zu planen. Wer also ab dem neuen Schuljahr für sich oder sein Kind Instrumentalunterricht wünscht, sollte die Zeit bis zu den Ferien noch nutzen. Freie Kapazitäten gibt es vor allem noch in den Bereichen musikalische Früherziehung und im Instrumentenkarussell (IKARUS). Anmeldungen nimmt das Sekretariat der Schule entgegen (Tel 03874 / 21285).

Foto zur Meldung: Tag der offenen Tür - Entscheidungshilfe für Interessierte
Foto: Kleines Konzert: Kinder spielen für Kinder

„Musica Mia“ als Botschafter für Ludwigslust

(29.05.2018)

Internationales Kammerorchester-Festival in Ahrensburg

Das Internationale Kammerorchester-Festival in Ahrensburg hat Tradition, bereits zum 16. Mal standen in diesem Jahr Musiker auf der Bühne. Das waren neben den Mitgliedern des Ahrensburger Jugend-Sinfonieorchesters Musiker, die aus den Ahrensburger Partnerstädten angereist waren: aus Esplugues,  Südtirol und Lübeck. Erstmalig war auch ein Ensemble aus Ludwigslust vertreten, „Musica Mia“ von der Musikschule „Johann M. Sperger“  unter der Leitung von Ruprecht Bassarak.

 

Jedes Ensemble stellte sich dem Publikum mit einem eigenen Programm vor. Für die Musiker von „Musica Mia“, die sich der "Ludwigsluster Klassik" sehr verbunden fühlen, standen ein Menuett-Satz aus einem Streichtrio von Rosetti auf dem Programm und drei Sätze aus einem von Ruprecht Bassarak bearbeiteten Trio für Flöte, Violine und Baß von Sperger. Solist auf der Querflöte war Hans-Dieter Blank.

 

Für Ruprecht Bassarak und seine Musiker war es eine wunderbare Gelegenheit, den Gästen auch die Stadt Ludwigslust vorzustellen, mit Musik, die ihren Ursprung in Ludwigslust hat und mit viel Wissenswertem. Die Moderationen zwischen den Stücken boten reichlich Gelegenheit auf Ludwigslust einzugehen. „Wir haben noch nie so viel über Ludwigslust erfahren. Da werden wir unbedingt einmal hinfahren.“, so einige Konzertbesucher nach dem Programm.

 

Höhepunkt des Kammerorchester-Festivals war die gemeinsame Aufführung der  „Navarraise“ - den letzten Satz der in der Oper Le Cid von Jules Massennet enthaltenen Ballettmusik. Unter Leitung von Michael Klaue wurde diese Aufführung für alle Beteiligten zu einem beeindruckenden Gemeinschaftserlebnis.

 

Die Stadt Ludwigslust war mit einer kleinen offiziellen Delegation ebenfalls zum Festival angereist. Bürgermeister Reinhard Mach, Städtepartnerschaftsbeauftragte Laura Tiede sowie Nicole Machalitza und Renate Illgen von der Stadtvertretung zeigten sich begeistert von dem Festival. Für Reinhard Mach ist das eine gute Gelegenheit, die Städtepartnerschaft über die Verwaltungskontakte hinaus mit Leben zu erfüllen. „Ich freue mich, dass die Musiker nicht nur jeder sein eigenes Repertoire vorgestellt haben, sondern gemeinsam an einer wunderbaren Aufführung gearbeitet haben.“ Für ihn sind das die Momente, in denen die Partnerschaft lebt. Sylvia Wegener, 28.05.2018, Büro des Bürgermeisters

Foto zur Meldung: „Musica Mia“ als Botschafter für Ludwigslust
Foto: „Musica Mia“ als Botschafter für Ludwigslust

Frühlingssingen mit Musica Mia

(22.04.2018)

Ludwigslust. Musikalisch-gastronomische Überraschungen, das verspricht die Veranstaltung mit „Musica Mia“ und dem Schlosscafé. Bereits zum dritten Mal lud das kammermusikalische Ensemble der Musikschule „Joh. M. Sperger“ am Samstag zum Liederabend ein. Musica Mia, das bedeutet „Meine Musik“, und genau das spielen die Musiker: Musik die ihnen Spaß macht. Musik von Rosetti und Sperger, gemischt mit Solovorträgen von Hannes Blank an der Querflöte oder Sylvia Wegener an der Gitarre.

 

Die eigentlichen Stars des Abends aber sind die Gäste, die mit viel Spaß Volkslieder singen und dabei vom Ensemble begleitet werden. Für Ensembleleiter Ruprecht Bassarak ist es immer wieder eine große Freude, Publikum und Ensemble gleichzeitig zu dirigieren. In der musikalischen Pause verwöhnte das Team des Schlosscafés die Gäste mit kulinarischen Besonderheiten. So wurde aus einem Liederabend auch an diesem Wochenende wieder eine gelungene Veranstaltung für Leib und Seele. SW

 

Foto zur Meldung: Frühlingssingen mit Musica Mia
Foto: Frühlingssingen mit Musica Mia

Mit 60 ans Gymnasium - Instrumentalunterricht an den Außenstellen

(11.04.2018)

Petra Timmermann ist 62. Einmal die Woche kommt sie mit ihrer Freundin und Arbeitskollegin Charlotte Meißner nach Dömitz ans Gymnasium. Nicht um Abitur zu machen, sondern um gemeinsam Gitarre zu lernen. „Ich hatte schon lange den Wunsch, ein wenig Gitarre spielen zu können. Aber um Unterricht zu nehmen, war es mir zu weit von meinem Wohnort bis nach Ludwigslust zu fahren.“ Dann hörte sie davon, dass die Musikschule auch Unterricht an Außenstellen anbietet und sie war begeistert.

 

Der Landkreis Ludwigslust – Parchim ist ein territorial sehr großer Landkreis. Unterricht wird in der Regel an den Hauptstellen in Ludwigslust und Parchim erteilt. Für viele ist es aber schlichtweg nicht möglich oder mit großem Aufwand verbunden, die Kinder dorthin zum Unterricht zu bringen oder selbst dorthin zu kommen. Um möglichst vielen Menschen im Landkreis die Möglichkeit zu geben, ein Instrument zu erlernen, hat sich die Schule Kooperationspartner gesucht. Das sind vor allem Schulen oder Kindereinrichtungen im gesamten Landkreis, an denen Instrumentalunterricht gegeben wird.

 

Für Petra Timmermann ist es ein Glücksfall. Bis nach Dömitz ans Gymnasium fährt sie nur zehn Minuten und auch ihr Wunschinstrument, Gitarre, wird dort unterrichtet. Sie ist jetzt im 2. Ausbildungsjahr. „In meinem Alter ist es nicht mehr so leicht, aber es geht.“ So hatte sie ihre ersten kleinen Erfolgserlebnisse, als sie ihrer Mutter, die in einem Altersheim lebt, zum Geburtstag ein kleines Konzert gegeben hat. Nicht nur der Mutter, auch den anderen Heimbewohner gefielen die Lieder, die sie aus ihrer Jugend kennen. Sylvia Wegener, 11.04.2018


 

Die Musikschule bietet Unterricht an Außenstellen in folgenden Orten an: Boizenburg, Bruel, Crivitz, Dömitz, Grabow, Hagenow, Karstädt, Lübtheen, Lübz, Neu Gülze, Pampin, Plau am See, Rastow, Sternberg, Sukow, Werder, Zarrentin, Wittenburg

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Instrumente an allen Außenstellen unterrichtet werden können. Wenn Sie Interesse an einer Ausbildung an einer Außenstelle haben, rufen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gerne.

 

Foto zur Meldung: Mit 60 ans Gymnasium - Instrumentalunterricht an den Außenstellen
Foto: Petra Timmermann (links im Bild) und Charlotte Meißner sind froh über die Möglichkeit, an einer Außenstelle Unterricht zu erhalten, Foto: Sylvia Wegener

Vorgestellt: Meike Schmal

(27.03.2018)

Große Aufregung für eine kleine Saxophonistin.

Erster Preis im Landeswettbewerb Jugend Musiziert.

 

 

Elf Jahre ist sie erst alt, Meike Schmal aus Ludwigslust. Und doch konnte sie die große Jury im Landeswettbewerb „Jugend Musiziert“ schon von sich überzeugen. Mit 23 Punkten erhielt sie am vergangenen Wochenende einen 1. Preis in der Kategorie Blasinstrument Solo.

Ihr Blasinstrument ist das Saxophon. Das spielt sie nun seit zwei Jahren … dynamisch, gefühlvoll, überzeugend. Die musikalischen Grundlagen hat sie an der Geige erlernt, aber so richtig gefiel ihr das Geigenspiel dann doch nicht. Ein Konzertbesuch beim Landesjugendorchester, in dem die Schwester mitspielte, brachte Klarheit. Oboe fand sie toll und Saxophon. Ein Freund ihrer Schwester hatte ein solches Instrument und lies sie dann irgendwann einmal darauf spielen. „Das gefiel mir sehr gut“, so Meike.

Mit Claudia Meures fand sie an der Musikschule „Johann Matthias Sperger“ eine ambitionierte junge Saxophonlehrerin. Notenkenntnisse brachte Meike schon aus dem Geigenunterricht mit, so konnte sie sich von Anfang an ganz dem Saxophonspiel widmen. Erste Übungen nur am Mundstück, Anblastechniken, dann Griffweisen und Stücke. So lernte sie nach und nach dieses Instrument zu beherrschen.

Für die Vorbereitung auf den Wettbewerb übte sie täglich. Gemeinsam mit Claudia Meures wurden die passenden Stücke für sie ausgewählt. In der Altersklasse 2, in der Meike startete, mussten Stücke aus mindestens zwei Epochen gewählt werden. Sie entschied sich für zwei Stücke aus der Romantik/Klassik und das zeitgenössische Stück „Mister Creek“ von James Rae.

Der Wettbewerbstag war aufregend. Früh aufstehen, nach Neubrandenburg fahren, anmelden, einspielen, warten. Dann der große Auftritt, bei dem sie von Irina Matjakin am Klavier begleitet wurde. Mit dabei zum Daumendrücken waren ihre Eltern. Für ihre Mutter Christine, die in ihrer Freizeit selber auch Geige spielt, war es besonders aufregend. „Meike war die Woche zuvor krank und noch ein wenig blass um die Nase.“ Und doch schaffte Meike es, ihre volle Leistung abzurufen und ein hervorragendes Wettbewerbsprogramm zu spielen.

Nun ist die Aufregung vorbei, ruhiger wird es aber trotzdem nicht. Seit einem Jahr spielt Meike auch schon in der Kinderbigband der Musikschule. „Da sind die Stücke so schön rockig und außerdem macht es Spaß, mit anderen Kindern zusammen zu spielen.“ Für Meike stehen nun Proben und Auftritte mit der Kinderbigband auf dem Plan und erste Anfragen für kleine Soloprogramme hat sie auch schon. Für ihren weiteren musikalischen Weg wünschen wir Meike alles Gute. Sylvia Wegener, 21.03.2018

Foto zur Meldung: Vorgestellt: Meike Schmal
Foto: Mit dem Saxophon hat Meike "ihr" Instrument gefunden

Ein Nachmittag im Zeichen der Gitarre

(18.03.2018)

 „Saitenwege“ - von Irish Folk bis Rockmusik

Neustadt-Glewe: Immer zum Frühlingsbeginn lädt die Fachgruppe Gitarre zum „Saitenwege“-Konzert auf die Burg Neustadt – Glewe. Fachgruppenleiter Christoph Funabashi stimmte das Publikum auf den Nachmittag ein. Für ihn ist die Gitarre, „… eins der vielseitigsten und klangvollsten Instrumente überhaupt“. Und so hatten sich die Gitarrenschüler der Musikschule „Johann M. Sperger“ sehr gut auf das Konzert vorbereitet, um dem Publikum genau das zu vermitteln. 
So erklangen Melodien aus der Renaissance und der Barockzeit, Melodien von der grünen Insel genauso wie lateinamerikanische Rhythmen, kleine Balladen und Melodien aus der aktuellen Popmusik. Gespielt wurde Solo, im Duett oder im Ensemble. Jede Darbietung hatte ihren ganz eigenen Reiz. 
Timm Laude ist in Plau zu Hause. Seit sechs Jahren nimmt er an der Außenstelle in Lübz Unterricht. Seitdem ist die Gitarre sein ständiger Begleiter. Er begeisterte das Publikum mit dem lateinamerikanischen Stück „Time für Bossa“. 
Musik ganz anderer Art präsentierte Maximilian Wolff. Als einer der jüngsten Teilnehmer nahm er das Publikum mit auf die Reise in die Rockmusik der 1960er Jahre. Den Deep Purple-Klassiker „Smoke on the water“ spielte er schon fast wie ein „Alter Hase“. Sylvia Wegener, 18.03.2018
 

Foto zur Meldung: Ein Nachmittag im Zeichen der Gitarre
Foto: Maximilian Wolff an der E-Gitarre

Liebe zu Instrumenten kennt kein Alter

(12.03.2018)

Erwachsene Schüler der Musikschule „Johann Matthias Sperger“ bewiesen ihr Können und Talent

 

Ludwigslust Neben dem Beruf ein Musikinstrument zu erlernen oder die freie Zeit musikalisch zu nutzen, wenn die eigenen Kinder aus dem Haus sind: Dass das eine gute Idee ist, zeigten jetzt die erwachsenen Schüler der Musikschule „Johann Matthias Sperger“ im Ludwigsluster Landratsamt. Sie spielten Gitarre, Saxophon und Blockflöte und bewiesen, dass es in jedem Alter möglich ist, ein Instrument zu erlernen.

Die Schüler, ihre Familien und zahlreiche Gäste kamen an diesem Nachmittag unter anderem aus Ludwigslust, Eldena, Lübz und Boizenburg. Unter ihnen auch Olaf Schmidt, der bei der Stadt Ludwigslust arbeitet und seit etwa neun Jahren Gitarre spielt. „Ich würde gerne noch besser spielen können, aber vor einem Publikum kommt ja auch immer noch die Aufregung dazu.“ Neben Solo-Auftritten präsentierten die Schüler ihr Können auch im Duett mit ihrer Lehrerin oder sogar im Ensemble mit anderen Schülern. So auch das Saxophon-Ensemble „Alumni con brio“, das ordentlich Schwung in den Saal brachten.

Laut Bernd Jagutzki, Leiter der Musikschule, sind derzeit rund 75 Schüler 60 Jahre und älter, etwa 200 Schüler sind im Alter von 26 bis 60 Jahren. Wer auch immer schon mal ein Instrument erlernen wollte, kann das Instrumenten-Karussell der Musikschule nutzen. „Da können sie drei Monate Gitarre lernen, drei Monate Saxophon, drei Monate nochmal was anderes und sich dann für ihr Instrument entscheiden“, erklärte Sylvia Wegener, die den musikalischen Nachmittag moderierte und selbst Lehrerin an der Musikschule ist.

Abschließend konnte auch das Publikum musikalisch aktiv werden und gemeinsam mit den Schülern das Lied „Der Krokus“ singen, welches Sylvia Wegener nach einem Spaziergang im Schlosspark selbst geschrieben hatte.

Dénise Schulze/SVZ 12.03.2018

Foto zur Meldung: Liebe zu Instrumenten kennt kein Alter
Foto: Gemeinsam mit dem Publikum sangen die Musikschüler das Lied "Der Krokus", um den Frühling zu begrüßen, Foto: Denise Schulze/SVZ

Sperger würde sich freuen

(03.02.2018)

Ausbildung am Kontrabass nun auch für kleine Kinder möglich

Großer Bahnhof an der Musikschule am Kirchenplatz. Das Interesse an dem Pressetermin war groß, hat doch der Förderverein Ludwigslust der Musikschule zu einem ganz besonderen Termin eingeladen: die Übergabe von zwei Kinderkontrabässen.

 

Als Schule, die den Namen eines der größten Kontrabassisten der Wiener Klassik trägt, bestand schon lange der Wunsch, bereits im frühen Kindesalter die Ausbildung am Kontrabass zu ermöglichen. Der Kontrabass ist das größte Instrument aus der Streicherfamilie, um ihn spielen zu können, bedarf es jedoch einer gewissen körperlichen Reife. Mittlerweile hat sich der Instrumentenbau soweit entwickelt, dass es möglich ist, Kontrabässe auf die Körpergröße der jüngsten Schüler abzustimmen. Zwei Kinderkontrabässe haben jetzt ihren Bestimmungsort Ludwigslust erreicht.

 

Mit der „Sünnenblick Musikwerkstatt“ aus Bramsche wurde ein kompetenter Instrumentenbauer gefunden. Simon Bargmann, der unzählige Stunden an den beiden Instrumenten gearbeitet hat, kam persönlich nach Ludwigslust, um die Instrumente an die Schule zu übergeben.

 

Handgearbeitete Instrumente aber haben ihren Preis. Insgesamt 8.000 € wurden durch den Förderverein Ludwigslust dafür zur Verfügung gestellt. Viel Geld, für das lange gespart werden musste. Umso größer war die Freude, als sich die Ludwigsluster Rotarier und der Schweriner Inner Wheel Club bereit erklärten, ihre Einnahmen aus den Glühweinverkäufen auf dem Barocken Adventsmarkt für dieses Projekt bereit zu stellen. Mit jeweils 1.250 € unterstützen sie den Förderverein der Musikschule bei der Finanzierung. Ehrenamtliches Engagement, das sich lohnt.

 

So konnten hochwertige Instrumente angeschafft werden, die nun im Rahmen des IKARUS eingesetzt werden. Die ersten zwei Schüler beginnen nach den Ferien mit ihrer Ausbildung.

 

Karsten Lauke, Kontrabassist an der Schweriner Staatskapelle, und Fang Watzke-Chen, Kontrabass-Lehrerin, testeten die Instrumente mit einem kleinen Stück und bescheinigten den Kinderkontrabässen hervorragende Spieleigenschaften.

Karsten Lauke wird die Musikschule dabei unterstützen, Schüler für dieses Instrument zu begeistern. Mit dem Projekt „Rhapsodie in School“ werden sie im Frühling gemeinsam an eine Ludwigsluster Schule gehen und den Kontrabass vorstellen. Sylvia Wegener, 01.02.2018

Foto zur Meldung: Sperger würde sich freuen
Foto: Sylvia Wegener, Vors. des Fördervereins Ludwigslust der Musikschule nimmt die symbolischen Schecks entgegen, Foto: Ilona Langer

IKARUS-Kinder auf Entdeckungstour - Der Kollege mit dem dicken Bauch

(17.01.2018)

Ludwigslust. Im Instrumentenkarussell lernen Kinder im Laufe eines Jahres verschiedene Instrumente kennen. Da werden Blasinstrumente ausprobiert und Tasten- und Zupfinstrumente kennengelernt. In kleinen Gruppen wandern die Kinder durch die Instrumentenfamilien.

 

Am Mittwoch gingen die Kinder nun auf Entdeckungsreise. Gemeinsam mit Fang Watzke-Chen lernten sie die Familie der Streichinstrumente kennen. Da gibt es ganz kleine Streichinstrumente, die klingen wie ein Vogel, die etwas größeren wie eine Katze und wie ein Wolf. Sie heißen Geige, Bratsche und Cello. Und dann gibt es da noch den größten Vertreter der Familie, den Kontrabass. Und der klingt wie ein Elefant. Im Carneval der Tiere von Camille Saint-Saëns kommt genauso ein Tier vor. Beeindruckt von der Größe des Instruments lauschten die Kinder aufmerksam dem Spiel von Fang Watzke-Chen.

 

Mit einem Lächeln im Gesicht stellte Fang Watzke-Chen den Kontrabass vor. „Das ist mein Kollege, der hat einen dicken Bauch, einen langen Hals und einen Kopf mit vier großen Ohren.“ Gespannt verfolgten die Kinder die Erklärungen und waren mit Begeisterung dabei, als es zu erraten galt, welche Saiten hohe und welche tiefe Töne spielen.

 

Die 34-jährige Fang Watzke-Chen lebt in Schwerin. In Rostock hat sie an der Hochschule für Musik Kontrabass studiert und wird nun ihr Wissen und ihr Können an die Schüler der Musikschule „Johann Matthias Sperger“ weitergeben. Schon bald werden die IKARUS-Kinder in Ludwigslust erste eigene Erfahrungen auf dem Kontrabass machen können. Sylvia Wegener, 17.01.2018

Foto zur Meldung: IKARUS-Kinder auf Entdeckungstour - Der Kollege mit dem dicken Bauch
Foto: IKARUS-Kinder auf Entdeckungstour - Der Kollege mit dem dicken Bauch

Gelungener Start ins Musikjahr 2018

(09.01.2018)

Es ist mittlerweile eine gute Tradition, dass die Lulu Big Band am ersten Wochenende im neuen Jahr zum Konzert einlädt, eine Tradition, die vom Publikum dankend angenommen wird.

Am vergangenen Sonntag standen die Musiker der in der Musikschule „Johann Matthias Sperger“ beheimateten Big Band wieder auf der Bühne. Bekanntes und Neues gab es zu hören, frische Arrangements von Jazz- und Rockklassikern, von Popballaden und lateinamerikanischen Titeln. Die Band präsentierte sich an diesem Abend mit der aus Hagenow kommenden neuen Sängerin Anne, die den bereits zum Standardrepertoire der Band gehörenden Titeln mit ihrer beeindruckenden Stimme eine ganz neue Facette gab.

Die Aula im Zebef war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Gäste, die immer wieder in das Big Band Konzert kommen, aber auch viele, die erstmalig ein Konzert der Lulu Big Band erlebten, waren vom ersten Augenblick an begeistert. Mit Schwung ins neue Jahr, nicht nur dank der unterhaltsamen Moderation durch Gitarristin Sylvia Wegener, sondern auch und vor allem wegen der Leistung jedes einzelnen Musikers.

Viel Beifall gab es auch für die als „Vorband“ spielende Kinderbigband der Musikschule – junge Schüler, die sich mit ihrem Repertoire schnell in die Herzen des Publikums spielten.

Foto zur Meldung: Gelungener Start ins Musikjahr 2018
Foto: Die Lulu Big Band bei ihrem ersten Konzert in diesem Jahr

Alle Jahre wieder – Gitarrenkonzert zur Weihnachtszeit

(10.12.2017)

Pogress. Eine kleine Kirche im Westen Mecklenburgs. Fast einsam auf weiter Flur. Und doch lag an diesem Tag ein ganz besonderer Zauber über diesem Ort.

Es ist Adventszeit, und wie bereits im vergangenen Jahr, kommen Gitarrenschüler der Musikschule hierher, um gemeinsam mit der Kirchgemeinde und den Bewohnern der umliegenden Gemeinden eine kleine ruhige Gitarrenweihnacht zu feiern.

 

Leuchtende Kerzen wiesen den Gästen den Weg in die festlich geschmückte Kirche. Der weiche Klang der Gitarren schwebt stimmungsvoll durch den Raum. Weihnachtliche Musik erklingt.

 

Höhepunkte waren das wunderschön bearbeitete und vorgetragene "O du Fröhliche “ von Jette Waack, wie auch das zweistimmig gesungene "Was macht meine kleine Geige", das Lia Altwein gemeinsam mit ihrem Lehrer Christoph Funabashi vortrug. Mira Benzien hatte die musikalische Geschichte davon im Gepäck, wie es in der Adventzeit „In der Weihnachtsbäckerei“ zugeht. Friederike Gertich spielte gemeinsam mit ihrer Lehrerin Ingrid Walter das Stück "Amelie" des bekannten Gitarrenduos Morschek und Burgmann. Bei dem Lied „Lasst uns froh und munter sein“, das Simon Kolberg vortrug, durften alle Anwesenden einstimmen und mitsingen.

Zum Abschluss des Konzertes griffen die Lehrer noch selbst zum Instrument. Im dreistimmigen Satz erklangen die Weihnachtsklassiker "Alle Jahre wieder" und "Es ist ein Ros entsprungen". Dem Team um Christoph Funabashi ist es wieder einmal gelungen, eine stimmungsvolle Vorfreude auf die kommende Adventszeit in die kleine Kirche in Pogress zu bringen.

Für die vortragenden Schüler gab es zum Abschluss als kleines Dankeschön Präsentkörbe mit Schokolade. Für Gäste und Gitarristen war nach dem Konzert noch Zeit für Gespräche bei Bockwurst, Kinderpunsch und Christstollen. Das lodernde Feuer vor der Kirche brachte Licht in die dunkle Jahreszeit. Sylvia Wegener, 10.12.2017

 

Foto zur Meldung: Alle Jahre wieder – Gitarrenkonzert zur Weihnachtszeit
Foto: Alle Jahre wieder – Gitarrenkonzert zur Weihnachtszeit

Glühwein und Kontrabass

(06.12.2017)

Was hat Glühwein mit einem Kontrabass zu tun? Auf den ersten Blick gar nichts. Und doch gibt es da eine Verbindung. Die Ludwigsluster Rotarier, die durch ihre Arbeit gemeinnützige und soziale Zwecke unterstützen, haben sich in diesem Jahr entschieden, die Erlöse des Verkaufs von Glühwein und anderen netten Kleinigkeiten, die auf dem Barocken Adventsmarkt in Ludwigslust erzielt werden, dem Förderverein Ludwigslust der Musikschule „Johann Matthias Sperger“ zu spenden.

Der Vorstand des Fördervereins, der schon seit längerer Zeit das Ziel verfolgt, Mini-Kontrabässe für die Ausbildung von Kindern am Kontrabass zu kaufen, war über das Angebot der Rotarier sehr erfreut. Die Anschaffung von Kontrabässen ist sehr kostenintensiv, handelt es sich doch hierbei um qualitativ hochwertige Instrumente, die auf die Größe gerade von jungen Schülern angepasst sind. Die Spende der Ludwigsluster Rotarier hilft nun, die finanzielle Last gemeinsam zu tragen. Und so ist jeder Glühwein, der am Stand der Rotarier getrunken wurde, ein Gewinn für den Förderverein und für die zukünftigen Kontrabass-Schüler. SW, 04.12.2017

Foto zur Meldung: Glühwein und Kontrabass
Foto: Fördervereinsvorsitzende Sylvia Wegener und Hilde Reimers von der Frauengruppe IWC der Rotarier gemeinsam auf dem Barocken Adventsmarkt

Weihnachtliche Klänge erfüllen die Stadtkirche

(05.12.2017)

Es ist bereits eine gute Tradition – das Konzert am Vorabend des 1. Advents in der Ludwigsluster Stadtkirche. Das Konzert ist eine Gemeinschaftsaktion der Musikschule „Johann Matthias Sperger“ und der Evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Ludwigslust.

Mit Weihnachtsmusik zum Zuhören und Mitsingen wird an diesem Nachmittag die Adventszeit eingeläutet. Schüler der Musikschule gestalteten auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm. So begleiteten Laurin Geyer an der Posaune und Friedhjof Mehlhorn gemeinsam mit seinem Lehrer Heiko Wiegand, beide an der Trompete, die Anwesenden beim gemeinsamen Singen. „Alle Jahre wieder“ war somit ein schöner Einstieg in das Konzert.

Der Kammerchor der Musikschule, seit einem Jahr unter der Leitung von Irina Matjakin, begeisterte u.a. mit einem gefühlvollen „Ave verum“ von W.A. Mozart und anderen Liedern, die die Vorfreude auf weiße Weihnacht und zum Ausdruck brachten.

Das Blockflötenensemble unter Leitung von Frau Ryll überzeugte mit christlicher Weihnachtsmusik; Frederik Reincke gedachte mit seinem Cello an die Tage von gestern … eine ausdrucksstarke Interpretation des Beatles-Klassikers „Yesterday“.

Die Sympathien des Publikums erweckten aber auch die kleineren Musikschüler mit ihren Interpretationen bekannter Weihnachtslieder. „Lasst uns froh und munter sein“, „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ oder „Jingle Bells“ standen mit verschiedenen Instrumenten auf dem Plan. Alles Lieder, die es in der Weihnachtszeit immer wieder zu hören gibt.

Höhepunkt des Konzertes war zweifelsohne der Auftritt der Streichergruppe um Dirk Weltzin und Ulrike Keller. „Tausend Sterne sind ein Dom“ wird sicher jedem Konzertbesucher lange in Erinnerung bleiben. Sylvia Wegener, 04.12.2017

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Foto: Weihnachtliche Klänge mit der Streichergruppe

Workshop Improvisation mit Christoph Funabashi

(18.10.2017)
 
Samstag, 11.11.2017
10 – 14 Uhr Workshop in der Musikschule, Ludwigslust
16 Uhr Präsentation im Rahmen des Herbstkonzerts im ZEBEF
 
Die musikalische Improvisation ist immer ein Abenteuer und manchmal gehört ein wenig Mut dazu „einfach drauflos" zu spielen. Bewegt sich improvisierte Musik in der Regel innerhalb bestimmter Stilistiken und Formen – wie etwa im Jazz oder Blues oder auch im Barock und in vielen außereuropäischen Musiktraditionen – , so gibt es auch freiere Formen der Improvisation, die offen sind für ganz verschiedene stilistische Elemente und die mit neuartigen Klängen experimentieren. Egal welchen Ansatz man bei der Improvisation verfolgt – letztlich geht es doch immer darum „sich frei zu spielen".
Im Workshop wollen wir auf der Basis von kleinen, einfachen Vorgaben gemeinsam 2-3 Stücke improvisatorisch gestalten und diese am Nachmittag beim Herbstkonzert der Musikschule präsentieren. Dabei kann man erfahren, was Musik machen mit Kochen zu tun hat oder wie die Beatles auf den genialen Mittelteil von "A Day in the Life" kamen.
Der Workshop richtet sich an jugendliche und erwachsene Schülerinnen und Schüler, die bereits eine gewisse Sicherheit auf ihrem Instrument haben. Vorkenntnisse in der Improvisation sind nicht erforderlich, wichtig ist jedoch Experimentierfreude und Lust neue – vielleicht ungewohnte – Klänge zu entdecken und auszuprobieren Alle Instrumente (ausdrücklich auch klassische!) sind herzlich willkommen.
Anmeldung bitte über das Sekretariat der Musikschule Tel. 03874/21285.
Für Schüler/innen der Musikschule ist der Workshop kostenlos. Von anderen Teilnehmern wird eine Spende für den Förderverein der Schule erbeten.
Christoph Funabashi unterrichtet seit 2013 als Gitarrenlehrer an der Musikschule Johann Matthias Sperger. Als Live-Musiker ist er mit verschiedenen Ensembles vor allem im Bereich der zeitgenössischen und improvisierten Musik tätig. 2012 erschien seine Einspielung von John Zorn’s „The Book of Heads" – einer Sammlung von experimentellen Gitarrenetüden, die sich zwischen Komposition und Improvisation bewegen. Vital Weekly (Niederlande) schrieb dazu: „…quite a great release of improvised music."

Foto zur Meldung: Workshop Improvisation mit Christoph Funabashi
Foto: Foto: Gerlind Bensler

IV. Windrose-Festival in Schwerin

(11.08.2017)

Ensemble „Musica Mia“ als Regionalprojekt am 8. September mit dabei

„Musica Mia“ ist ein Ensemble der Musikschule „Johann Matthias Sperger“. Es vereint Spielerinnen und Spieler aller Alters- und Leistungsstufen. Im Rahmen der Unterrichtsangebote der Musikschule werden überwiegend klassische Programme einstudiert. Werke der sog. "Ludwigsluster Klassik" nehmen dabei einen besonderen Stellenwert ein.

Die Musiker sind aber auch offen für Musik vieler verschiedener Stilrichtungen. „Musica Mia“ - der Name ist Programm: Sie spielen Musik, die sie lieben, die ihnen gefällt – eben „ihre Musik“.

So hat sich das Ensemble bereits mit eigenen Veranstaltungen dem Publikum in der Region Ludwigslust vorgestellt. Zur Tradition geworden ist bereits das Weihnachtskonzert in Breetz, das Ensemble spielte mehrfach als Gast zum Barockfest auf Schloss Ludwigslust und mit der Veranstaltung „Frühlingszauber“ setzten die Musiker neue Akzente.

Nun hat Ensembleleiter Ruprecht Bassarak das Ensemble für ein Projekt ganz neuer Art begeistern können. Vom 8. – 10. September 2017 findet auf dem Gelände des Freilichtmuseums Schwerin Mueß das IV. Windros-Festival statt, ein Folkfestival, bei dem es neben vielen Konzerten mit nationalen und internationalen Künstlern auch kleine Projekte, Workshops und Tanzveranstaltungen geben wird. Ralf Gehler, Musikhistoriker am Zentrum für Traditionelle Musik in Schwerin und einer der Hauptorganisatoren des Festivals hat Ruprecht Bassarak die Teilnahme des Ensembles „Musica Mia“ als Regionalprojekt angeboten.

Von ihm stammt auch der Vorschlag, für das Festival-Projekt deutsche Volkstänze aus der Dahlhoff-Sammlung zu spielen. Diese Sammlung, die sich in der „Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz“ befindet, umfasst 10 handschriftliche Notenbücher aus den Jahren 1767 – 1799, die vor zehn Jahren wieder aufgefunden wurden. Es sind Noten für Sologeige, manchmal auch für zwei Geigen oder für zwei Violinen und Bass, die typische Tanzbesetzung dieser Zeit.

Verfasst wurden die Handschriften in drei Generationen von den Dahlhoffs – Großvater, Vater und Sohn. Alle drei waren Küster und Organisten in Dinker, einem kleinen Dorf bei Soest in Westfalen. Die Dahlhoffs musizierten eben nicht nur im Gottesdienst, sondern um sich ihr bescheidenes Einkommen aufzubessern, auch zum Dorftanz. Durch das Niederschrieben der Stücke entstand eine ganz besondere Sammlung von Tänzen des Dorfes und Tänzen der gehobenen Kreise.

Einer Gruppe von Folkmusikern ist es zu verdanken, dass die Sammlung digitalisiert und 2012 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte. Damit sind deutsche Volkstänze in der Folkszene wieder zu neuem Leben erwacht.

Ruprecht Bassarak konnte die Spielerinnen und Spieler von „Musica Mia“ schnell für diese Art der Musik begeistern. Für die Mitwirkung beim Windros-Festival hat das Ensemble Gäste einbezogen, ist doch die Musik nicht ausschließlich für die notierten Instrumente gedacht. Der spezielle Charakter dieser traditionellen deutschen Volkstänze kann damit noch besser zur Geltung gebracht werden. Und so macht „Musica Mia“ auch diese Musik, wie es der Ensemblename sagt, zu „ihrer Musik“.

So freuen wir uns auf den Auftritt von „Musica Mia“ am Freitag, den 08. September 2017 um 18.00 Uhr auf dem Windros-Festival in Scherin Mueß.

Festival-Infos: www.windros-festival.de

Sylvia Wegener, 11.08.2017

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Foto: Musica Mia und Gäste - erstmals auf dem Windros-Festival dabei

IKARUS-Kinder gaben ihr erstes Konzert

(15.07.2017)

Nachdem sich die Kinder des Instrumentenkarussels ein Jahr lang verschiedene Instrumente kennenlernen durften, hatten sie sich in den letzten Wochen des Schuljahres intensiv auf ihr erstes kleines Konzert vorbereitet.

Am Freitag, den 14.07.2017 war der Saal im Landratsgebäude dann ihre große Bühne. Sie präsentierten, was sie bereits gelernt haben. So gab es "Bruder Jakob" und eine Fassung von "We will rock you" zu hören.

Bei "We will rock you" standen dann noch zwei Tanzschüler mit auf der Bühne und interpretierten den Titel tänzerisch.

Solisten und eine Tanzklasse der Tanzpädagogin Jenny Patzelt bereicherten das Programm.

Text und Fotos: Sylvia Wegener

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Foto: IKARUS-Kinder gaben ihr erstes Konzert

IKARUS-Kinder im Konzert

(04.07.2017)

Sie heißen Elisabeth und Emma, Moritz und Jayden und sie bereiten sich mit großem Eifer auf ihr erstes Konzert vor. Seit Schuljahresbeginn haben sie sich an unterschiedlichen Instrumenten ausprobiert. Das IKARUS der Musikschule „Johann Mattthias Sperger“ gab ihnen dazu die Möglichkeit: Gitarre, Cello, Klavier, Trompete, auch Schlagzeug stand auf dem Programm. Nun haben sie ein Instrument gefunden, das ihnen ganz besonders liegt. Elisabeth und Emma werden zum Abschlusskonzert auf dem Cello spielen, Moritz und Jayden haben sich für das Schlagzeug entschieden, „Da kann man sich so richtig austoben!“, so die einhellige Meinung der beiden Jungs.

Für die IKARUS-Kinder war es ein überaus spannendes Jahr. Sie haben viel ausprobiert, viel gelernt. Nun heißt es, das Gelernte in einem ersten eigenen Konzert dem Publikum zu präsentieren. Seit einiger Zeit wird nun schon im „großen Orchester“ geprobt. Jedem Kind wurden entsprechend seines Leistungsstandes die Noten sozusagen „auf den Leib geschrieben“, so dass jedes IKARUS-Kind seinen Platz im Orchester hat. Und da wird es durchaus auch schon mal laut, wenn neben dem bekannten Lied vom Bruder Jakob auch die Rockhymne „We will rock you“ von den Kindern mitgespielt wird. Elisabeth und Emma finden ihre Töne dazu auf dem Cello und Connor und Jayden halten am Schlagzeug den Takt.

Eins aber ist allen gemeinsam: Sie freuen sich auf viele gespannte Zuhörer – Muttis, Vatis, Omas, Opas und natürlich auch auf viele Vorschul- und Kindergartenkinder.

Konzert am Freitag, den 14.07.2017, 16.00 Uhr
Landratsamt, Garnisonsstr. 1, 19288 Ludwigslust

Foto zur Meldung: IKARUS-Kinder im Konzert
Foto: IKARUS-Kinder bereiten ihr erstes Konzert vor

Cello-Duo hat Premiere erfolgreich gemeistert

(16.06.2017)

Bundeswettbewerb Jugend Musiziert

Johannes Grubba und Frida Spaethe von der Musikschule „Johann Matthias Sperger“ sind schon lange keine Neulinge mehr beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. In den vergangenen Jahren haben sie bereits mehrfach erfolgreich an Regional- und Landesausscheiden teilgenommen. Eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb konnten sie auf Grund ihres Alters aber noch nicht erhalten. Nun sind sie beide 13 und damit alt genug für die letzte Etappe des Wettbewerbs. Im April dieses Jahres haben sie beim Landeswettbewerb wieder sehr gute Leistungen gezeigt und diesmal erhielten sie die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb, Pfingsten nach Paderborn.

Johannes und Frida lernen seit frühester Kindheit an der Musikschule, das Cello ist ihre gemeinsame Leidenschaft. Mit Ulrike Keller haben sie eine engagierte Musikpädagogin, die es versteht, die Schüler mit viel Engagement zu Höchstleistungen zu bringen. Seit Schuljahresbeginn haben sich die beiden ganz gezielt auf die Teilnahme am Wettbewerb vorbereitet. Dazu gehört der Unterricht bei Frau Keller, dazu gehört eine immense Übe-Disziplin und es gehören dazu unzählige Vorspiele, um Auftrittserfahrungen zu sammeln. Frida ist zudem noch Früh-Studentin an der young academy Rostock, einem Förderprojekt der Hochschule für Musik und Theater Rostock, in dem besonders talentierte junge Musiker von den Hochschuldozenten ausgebildet werden.

Die Mühen haben sich gelohnt. „Wir haben gewusst, dass die Bewertung beim Bundeswettbewerb sehr streng ist. Wir haben vielleicht mit 16 oder 17 Punkten gerechnet, umso mehr freuen wir uns über die erreichten 19 Punkte“, so Johannes Grubba.

Die Teilnahme am Wettbewerb war schon eine ganz besondere Erfahrung. Ungewohnte Spielstätten, die Anspannung beim Vorspiel, die Jury, all das verlangte die gesamte Aufmerksamkeit von Johannes und Frida. Aber die beiden, die als musikalisches Paar sehr gut miteinander harmonieren, behielten die Nerven und konnten ihr Bestes geben.

Von Paderborn haben die beiden an diesen Tagen nicht viel gesehen, aber, so Johannes voller Respekt „Wir hatten auch die Gelegenheit, anderen Teilnehmern beim Spielen zuzuhören. Da waren schon richtig gute Spieler dabei.“

Trotz aller Anstrengung steht für die beiden der Freude am Musizieren im Vordergrund. Johannes möchte sich jetzt ein Orchester suchen, in dem er mitspielen kann. „Gemeinsam mit vielen anderen jungen Leuten Musik machen, das macht auf alle Fälle sehr viel Spaß.“ Frida wird sich auf das Probevorspiel für das Landesjugendorchester vorbereiten und sich weiter auf ihre Ausbildung an der young academy Rostock konzentrieren. Wünschen wir beiden viel Erfolg auf ihren weiteren musikalischen Wegen.

Sylvia Wegener, 14.07.2017

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Foto: Johannes Grubba und Frida Spaethe beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert"

Musik kennt keine Alters-Grenzen

(01.06.2017)

Mit IKARUS zum richtigen Instrument

IKARUS. Das steht an der Musikschule „Johann Matthias Sperger“ für Instrumentenkarussell, für ein Angebot, dass es den Kindern ermöglicht, sich im Laufe eines Jahres mit mehreren Instrumenten bekannt zu machen und sich danach für das genau passende Instrument zu entscheiden. Cello, Saxophon, Akkordeon, Trompete, Schlagzeug, Klavier standen in diesem Jahr auf dem Programm. So manch ein Kind hat sich bereits für sein Lieblingsinstrument entschieden.

In diesem Schuljahr gab es eine Premiere. Unter den Kleinen auch eine Schülerin, die nicht so ganz in das gewohnte Bild der vielen Vorschüler passen wollte. Waltraud Laudon, 63 Jahre alt, als ehemalige Lehrerin bereits im Rentenalter. Auch sie ist in diesem Jahr IKARUS-Schülerin geworden. Ihr Enkel wollte sich an den Instrumenten ausprobieren und da hat sie kurzerhand entschieden „Ich mache da auch mit.“ Als Rentnerin wollte sie sich endlich den Wunsch erfüllen, ein Instrument spielen zu lernen. Aber wie bei den Jüngsten, stand auch hier die Frage im Raum „Welches Instrument ist das Richtige?“ Da kam der Blick auf das IKARUS gerade zur rechten Zeit.

Gemeinsam mit den ganz Kleinen hat sie begonnen. „Ich war sozusagen die „Oma“ unter den IKARUS-Kindern“, so Waltraud Laudon. Aber das machte ihr nichts aus, „Wir waren ja alle auf dem gleichen Niveau, also alles Anfänger“. Kleine Kinder, die teilweise noch nicht einmal zur Schule gehen und sie, die aber bereits über Notenkenntnisse verfügte.

Für Waltraud Laudon war es äußerst spannend, zu sehen und zu hören, was sie nach einer Stunde Unterricht auf dem jeweiligen Instrument dann spielen konnten. Und, so Waltraud Laudon, „ … es kam immer etwas Schönes dabei heraus.“

Waltraud Laudon probierte sich aus: am Cello, am Saxophon, auch am Schlagzeug. Aber nach den ersten Stunden am Klavier wusste sie: genau das ist es, genau das möchte ich lernen! Es war Liebe auf den ersten Blick, seit Februar spielt sie nun ausschließlich Klavier, nimmt Unterricht bei Renate Hänisch. Waltraud Laudon ist glücklich über die ersten erfolgreichen Schritte auf „Ihrem“ Instrument.

Das IKARUS-Team der Musikschule möchte nun noch mehr Erwachsenen die Möglichkeit geben, sich unter fachkundiger Anleitung ein Jahr lang an verschiedenen Instrumenten auszuprobieren. Das Erwachsenen-IKARUS soll im September starten. Erwachsene unter sich, die in kleinen Gruppen die ersten musikalischen Schritte wagen, um sich dann vielleicht für ein Instrument entscheiden und langgehegte Träume wahr werden lassen.

Weitere Infos an der Musikschule, Tel. 03974 / 21285

Foto zur Meldung: Musik kennt keine Alters-Grenzen
Foto: Waltraud Laudon (rechts) meistert mit Hilfe ihrer Lehrerin Renate Hänisch (links) erfolgreich die ersten Schritte am Klavier.

Musikschule präsentiert seine jungen "Meister"

(14.05.2017)

Ludwigslust. Ohne Zweifel zählt das „Meisterkonzert“ im Goldenen Saal des Ludwigsluster Schlosses zu den Höhepunkten im Musikschulleben, ist es doch das Konzert, bei dem sich die Besten der Besten dem Publikum präsentieren. Der Termin Anfang Mai steht bei vielen Konzertgängern schon lange im Terminplan.

Die jungen Musiker überzeugten auch in diesem Jahr wieder mit einem beeindruckenden Programm. Es ist schlichtweg nicht möglich, an dieser Stelle alle Programmteile wiederzugeben, das Konzert überzeugte mit einer guten Mischung aus Klassik, modernen Kompositionen und Melodien, die wohl jeder kennt und liebt. Schulleiter Bernd Jagutzki und Pressemitarbeiterin Sylvia Wegener führten informativ und unterhaltsam durch das Programm.

So startete das Celloensemble schwungvoll mit „Veronika der Lenz ist da“. Als Duo glänzten am Cello dann auch Frida Späthe und Johannes Grubba. Beide haben sich vor einem Monat beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ für die Teilnahme am Bundeswettbewerb Anfang Juni in Paderborn qualifiziert. Bernd Jagutzki nahm dies zum Anlass, im Rahmen des Konzertes der Instrumentallehrerin Ulrike Keller für ihr besonderes Engagement und ihre Leistungsbereitschaft zu danken. „Ohne den stetigen Einsatz der Lehrer wäre ein solches Leistungsniveau nicht zu erreichen.“, so Bernd Jagutzki.

Solistische Beiträge auf Meisterniveau waren auch zu hören von Birte Kummer an der Violine, Emma-Pauline Jarchow am Saxophon, Lina Dröge am Cello oder Robert Schulz am Klavier.

Das Meisterkonzert wartete in diesem Jahr mit einer kleinen Premiere auf. Das Gitarrenensemble „Lu Guitars“ trat nicht nur als einzelnes Ensemble auf, sondern vereinigte sich bei dem Titel „Rainy days“ mit einem weiteren Gitarrenensemble der Musikschule, mit „Klangsaiten pur“, zu einem großen Gitarrenorchester.

Höhepunkt und Abschluss des Konzertes aber war der Auftritt der Streichergruppe um Ulrike Keller und Dirk Weltzin. In ihrem jährlichen Probenlager in Dreilützow haben sich in den Osterferien etwa 60 Schüler eine Woche lang intensiv mit Musik beschäftigt. So wurde nicht nur ein hervorragendes Programm erarbeitet, die jungen Musiker gaben ihrem Ensemble nun auch einen Namen. Als „Dreilützower Schlosskapelle“ überzeugten sie das Publikum mit ihrem Auftritt und beendeten das „Meisterkonzert“ mit dem Johann Strauß-Klassiker „Wiener Blut“. Sylvia Wegener, 12.05.2017

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Foto: "Klangsaiten pur" und "Lu Guitars" als erstmals als gemeinsames Gitarrenorchester

Mit "Musica Mia" in den Frühling

(14.05.2017)

Gelungener Auftakt einer neuen Veranstaltungsreihe

Das Schlosscafé war bis auf den letzten Platz besetzt. Eingeladen hatten „Musica Mia“, das Orchester der Musikschule „Johann Matthias Sperger“ und das Team um Bea Kruse und Sylvia Mohn vom Schlosscafé, eingeladen zu „Frühlingszauber“, einem musikalisch-kulinarischen Abend.

In ihrer Begrüßung brachte Sylvia Mohn ihre Freude zum Ausdruck, dass „der Auftakt zu dieser neuen Veranstaltungsreihe auf so ein großes Interesse stößt“. Das Schlosscafé und die Musiker von „Musica Mia“ wollten mal etwas Neues ausprobieren, eine buntgemischte Veranstaltung, die es in dieser Form in Ludwigslust bisher noch nicht gab: Musik zum Hören, zum Mitsingen und Kulinarisches zum Genießen.

„Musica Mia“ ist ein besonderes Orchester. Es vereint Spieler aller Altersklassen, so ist die Jüngste gerade acht Jahre alt, die älteste bereits im Rentenalter. Ruprecht Bassarak als Leiter des Ensembles versteht es, jedem Musiker seine Stimme auf den individuellen Leistungsstand des Spielers zu arrangieren. So vereinen sich im Orchester Spieler vom gehobenen Anfängerniveau bis zum fortgeschrittenen Spieler. Und das Resultat fand Anklang beim Publikum.

Musikalisch gab es kleine Orchesterstücke von Purcell bis Rosetti, Anna-Lena Schmuhl (Cello) und Sylvia Wegener (Gitarre) bereicherten das Programm mit Solobeiträgen. Hauptakteure an diesem Abend aber waren die Gäste. „Musica Mia“ begleitete Frühlingslieder, die zum Mitsingen einluden. Die vorbereiteten Liedblätter machten es dem Publikum leicht, die Lieder mitzusingen. Es war ein wunderbares Erlebnis, Lieder, die viele der Gäste aus ihrer Jugend kennen, vom Orchester begleitet zu singen. So wurde der „Chor der Gäste“ mit jedem Stück besser, die Sangesfreude mündete zum Abschluss direkt in einer spontanen a-capella Zugabe des Stückes „Der Mai ist gekommen“, angestimmt von einem begeisterten Gast.

„Musica Mia“ und das Team vom Schlosscafé freuen sich nun schon auf die zweite Auflage dieser Veranstaltung. Am 20. Oktober geht es dann mit „Herbstfeuer“ auf musikalische Entdeckungsreise in den Herbst. S.W. 14.05.2017

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Foto: Sangesfreudige Gäste beim "Frühlingszauber"

Saitenwege - Gitarre im Konzert

(26.03.2017)

Gitarre - eins der "vielsaitigsten" Instrumente. Seit Jahren erfreut sich gerade dieses Instrument einer gleichbleibenden Beliebtheit. Im Konzert "Saitenwege" stellen Schüler und Lehrer der Musikschule die Gitarre in ihrer Vielsaitigkeit vor. Die Galerie in der Burg Neustadt - Glewe bot hierfür das passende Ambiente.

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Foto: Saitenwege - Gitarre im Konzert

Erste Stücke und anspruchsvolles Musizieren - Klassenvorspiel der Bassarak-Schüler

(28.01.2017)

Klassenvorspiele gehören zum Musikschulalltag und sind doch immer weider etwas Besonderes und für die Schüler immer mit Aufregung verbunden ... da müssen vorher die Instrumente gestimmt werden, die Reihenfolge der Auftritte besprochen werden, da möchte jeder Schüler "sein" Stück vor Beginn noch einmal durchspielen. Das ist natürlich alles reichlich aufregend, gerader für die Jüngsten. Und wenn dann die Vorbereitungen vorbei sind, heißt es ... warten bis zum großen Moment.

Das Klassenvorspiel der Schüler von Ruprecht Bassarak bot den Zuhörern so einige Überraschungen. Der erste Teil des Programms stand ganz im Zeichen der Jüngsten … Lilli, Lucy, Kalina, Lotte, Nele, Lidia, Lea, Fynn, Benjamin, Sophia und die Kinder der Familie Ueltzen zeigten ihr Können auf ihrem Instrument. Ruprecht Bassarak unterrichtet die Kinder am Cello und Klavier, so standen dann diese Instrumente im Fokus des Konzertes. Aber auch Kontrabass und gemischte Gruppen waren zu hören. Am Ende des ersten Teils wurde das Publikum mit einer Improvisation überrascht. David Jonitz, eigentlich Saxophon-Schüler, an diesem Abend am Klavier mit Ruprecht Bassarak am Cello überzeugten mit einer frischen Improvisation, für die sich David anschließend bei seinem Lehrer herzlich bedankte.

Der zweite Teil des Konzertes war den fortgeschrittenen Schülern vorbehalten. Wendelin, Elisabeth, Lina und Anna-Lena boten dem Publikum anspruchsvolle Stücke. Astrid Mauck, die zu den ältesten Schülerinnen der Schule gehört, präsentierte an der Geige ein kammermusikalisches Stück, Gitarristin Sylvia Wegener eine spanische Eigenkomposition, Lina und Klara überzeugten im Duett. Einen wunderbaren Abschluss bildete ein Satz aus dem Palladio von Jenkins sowie eine „Starwars-Melodie“ der Cantina Band, die Ruprecht Bassarak seinen Schülerinnen erst wenige Minuten vor dem Konzert vorgelegt hat. Da hieß es, ohne Probe vom Blatt spielen – eine Aufgabe, die Anna-Lena, Klara und Lina hervorragend meisterten.

So war das Klassenvorspiel eine echte Überraschung für alle Beteiligten. Und auch die Eltern trugen ihren Teil zum Gelingen der Veranstaltung bei. Sie sorgten dafür, dass in der Pause ein tolles Buffet zum Zulangen einlud. Eine kleine Stärkung für alle und ein wenig Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. S.W., Musikschule „Johann Matthias Sperger“, 28.01.2017

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Foto: "Vom-Blatt-Spiel" erfordert höchste Konzentration

Lulu Big Band spielt für guten Zweck

(09.10.2016)

Jedes Jahr im Herbst lädt die VR-Bank seine Kunden zu Kirchenkonzerten nach Schwerin in die Schelfkirche und in die Kirche nach Neu Brenz ein. In diesem Jahr hatte die Lulu Big Band, die Big Band der Musikschule „Johann M. Sperger“, die wundervolle Ehre, diese Konzerte gestalten zu dürfen.

Mit ihrem Repertoire aus Jazz und Swing, aus Blues und Rock, gelang es den Musikern um Bandchef Heiko Wiegand schnell, das Publikum für sich zu gewinnen. Beifall für die einzelnen Stücke, Beifall für Solis, Beifall für die Moderation. Ein begeistertes und dankbares Publikum. Noch bevor die Konzerte zu Ende waren, ließen die Mitarbeiter der VR-Bank einen Spendenbeutel durch die Reihen gehen. Etwas mehr als 1.300 € kamen an Spendengeldern zusammen, die VR-Bank stockte diese Summe auf 1.500 € auf. Das Geld wird nun über den Förderverein Ludwigslust der Musikschule für ein musikalisches Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Ludwigsluster Goethe-Gymnasium und der Musikschule zur Anschaffung von Instrumenten verwendet. PM 01.10.2016 Sylvia Wegener

Foto zur Meldung: Lulu Big Band spielt für guten Zweck
Foto: Lulu Big Band und VR-Bank unterstützen musikalisches Gemeinschaftsprojekt, Foto: G. Hoeting, VR-Bank

Musikschule baut Tanzkurse aus

(07.09.2016)

Hip Hop, Jazzdance, Musicaldance nun auch in Ludwigslust im Angebot

Mit Jenny Patzelt hat die Musikschule „Johann M. Sperger“ eine neue Tanzpädagogin verpflichtet. Jenny Patzelt ist ursprünglich studierte Sozialwissenschaftlerin. Ihre Liebe galt aber schon immer dem Tanz. Die aus Sternberg kommende junge Frau hat ihre ersten tänzerischen Erfahrungen selbst an der Musikschule „Johann M. Sperger“ in Parchim machen können. Sie liebt vor allem Jazzdance, Hip Hopp und Musicaltanz. Aber auch zeitgenössischer Tanz und Ballett haben es ihr angetan. So hat sie sich dann noch für ein zweites Studium entschieden und absolvierte an der renommierten Palucca-Schule in Dresden eine Ausbildung zur Tanzpädagogin.

 

Bereits während ihrer Studienzeiten hat sie an verschiedenen Tanzprojekten mitgewirkt und auch immer wieder unterrichtet, hat z.B. in Dresden an der Musicalschule gearbeitet und zwei Monate in den USA getanzt und choreografiert. Jenny war Tanzcoach in Dee´s Dance Club. Detlef D. Sohst ist vielen Menschen aus dem Fernsehen bekannt. „Er ist“ so Jenny Patzelt, „ein großes Motivationstalent. Ich habe viel bei ihm lernen können und tolle Choreografien von ihm einstudiert.“ Von dem Elan, den Detlef D. Sohst ihr mitgegeben hat, möchte sie nun ganz viel an Kinder und Jugendliche in der Region weitergeben. Sie möchte vor allem einen fundierten und qualitativ hochwertigen Unterricht vermitteln, bei dem aber auch der Spaß nicht zu kurz kommt.

 

Jenny hat sich viel vorgenommen für ihre Tätigkeit an der Musikschule. Sie möchte vor allem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für den modernen Tanz begeistern, möchte Tanz mit Schauspiel und Musik verbinden, Musicals aufführen. Die Musikschule stellt hervorragende räumliche Möglichkeiten zur Verfügung, die Trainingszeiten finden u.a. im Bewegungsraum im Lindencenter statt. Der helle Tanzraum mit der großen Spiegelwand bietet dafür beste Voraussetzungen. Nun heißt es, die Werbetrommel rühren und Interesse wecken. Wer Spaß am Tanzen hat oder einfach mal neugierig ist, kann sich gerne bei der Musikschule melden. Die einzelnen Kurse werden dann je nach Alter, Interesse und Kenntnisstand zusammengestellt. Sylvia Wegener

Kontakt: Musikschule „Johann M. Sperger“, Kirchenplatz 13, 19288 Ludwigslust, Tel. 03874 / 21285

Foto zur Meldung: Musikschule baut Tanzkurse aus
Foto: Neu in Ludwigslust - Tanzpädagogin Jenny Patzelt

Unterrichtseinteilung 2016/17 für den Einzugsbereich Ludwigslust

(06.08.2016)

Unterrichtsort: Ludwigslust Musikschule, Kirchenplatz 13

MO - 05.09.2016     17:00 Uhr

Frau Hänisch, Herr Funabashi, Frau S. Hofmann, Herr Liedtke, Frau Lavrenuk,Herr Bassarak, Frau Backhaus, Frau Matjakin, Herr Pönisch

DI - 06.09.2016, 19:00 Uhr Frau Walter

Telefonische Einteilung: Frau Büchner, Frau Chang, Frau Geetz, Frau Hansen, Herr Harder, Frau A. Hoffmann, Frau Keller, Herr Kern, Herr Kröcker, Frau Meures, Frau Schütze, Herr Streubel, Frau Wegener, Herr Weltzin, Herr Wiegand, Herr Zemtschanka

 

Unterrichtsort: Grabow

MO - 05.09.2016     17:00 Uhr Frau Hänisch

Telefonische Einteilung: Herr Funabashi

 

Unterrichtsort: Hagenow Gymnasium

DI - 06.09.2016     17:00 Uhr Herr Bassarak

MI - 07.09.2016, 17:00 Uhr Frau Lavrenuk

Telefonische Einteilung: Herr Funabashi, Herr, Kern, Herr Kröcker, Frau Klein, Herr Zemtschanka

 

Unterrichtsort: Pampow Grundschule

MO - 05.09.2016     19:00 Uhr Frau Lavrenuk, Herr Lavrenuk 
Unterrichtsort: Rastow Hort der Grundschule 
DI - 06.09.2016     17:00 Uhr
 Frau Walter

Telefonische Einteilung: Herr Harder

 

Unterrichtsort: Wittenburg Grundschule am Friedensring

MO - 05.09.2016     15:00 Uhr Herr Liedtke

Telefonische Einteilung: Herr Harder

 

Unterrichtsort Boizenburg Gymnasium

MO - 05.09.2016     15:00 Uhr Frau Lavrenuk

MO - 05.09.2016     17:00 Uhr Frau Reimer

Telefonische Einteilung: Frau Hänisch, Frau Hoffmann, Frau Klein, Frau Münch, Herr Zemtschanka

 

Unterrichtsort: Dömitz Regionales Schulzentrum

MO - 05.09.2016     16:00 Uhr Frau Wegener

Telefonische Einteilung: Frau Hoffmann, Frau Münch

 

Unterrichtsort Lübtheen

Telefonische Einteilung: Herr Kern, Frau Münch

 

Unterrichtszeiten der Tanzgruppen bei Frau Helmecke

  Gruppe Unterrichtstag Altersgruppe  
  Gruppe 01 mittwochs,14:30 Uhr bis 15:30 Uhr 7 bis 9  jährige    
  Gruppe 02 mittwochs,15:35 Uhr bis 16:20 Uhr 5 bis 6 jährige    
  Gruppe 03 mittwochs,16:30 Uhr bis 17:15 Uhr 2 1/2 bis 3 1/2 jährige    
  Gruppe 04 donnerstags,15:00 Uhr bis 15:45 Uhr 3 1/2 bis 4  jährige    
  Gruppe 05 donnerstags,15:50 Uhr bis 16:35 Uhr 5 bis 6  jährige  

 

Musikgartenkinder von Frau Keller werden durch Frau Rudolf informiert

 

IKARUS Informationsveranstaltung findet am 09.September 2016 um 16:30 Uhr an der Musikschule (Zweigstelle Ludwigslust) - Kirchenplatz 13 statt

 

Kindergärten von Frau Reimer: telefonische Einteilung

Eine ganz besondere Musikstunde in Grabow

(06.06.2016)

Wir, die Kinder der Klasse 3a und der Klasse 3b der Grundschule „Eldekinder“ in Grabow, konnten kürzlich jeweils eine Musikstunde der besonderen Art erleben. Vier Lehrkräfte der Kreismusikschule kamen zu uns in die Schule und stellten verschiedene Blasinstrumente vor. Frau Hänisch erzählte uns Interessantes über die verschiedenen Blockflöten. Herr Wiegand hatte unterschiedlich große Trompeten im Gepäck. Frau Hofmann stellte uns ihre Querflöte vor. Von Frau Meures erfuhren wir Wissenswertes über das Saxophon. Jeder spielte uns auf seinem Instrument bekannte Melodien vor. Das klang wunderschön. Anschließend durften wir die Instrumente unter Anleitung selbst ausprobieren. Das war ein Riesenspaß! Bei dem einen oder anderen klang das sogar schon recht gut. Da hat so mancher von uns Lust bekommen auch ein Instrument zu lernen. So eine Musikstunde wünschen wir uns gerne wieder. Vielen Dank dafür!

Foto zur Meldung: Eine ganz besondere Musikstunde in Grabow
Foto: Aller Anfang ist schwer - aber mit Hilfe gut zu meistern

Musikschule als Partner des 9. Internationalen Spergerwettbewerbs

(11.05.2016)

Der 9. Internationale Spergerwettbewerb ist zu Gast in Ludwigslust, zu Gast in der Stadt, in der Johann Matthias Sperger, der führende Kontrabassist der Wiener Klassik lange Jahre an der Mecklenburgischen Hofkapelle tätig war.

52 hochtalentierte junge Nachwuchsmusiker aus 23 Ländern wetteifern in diesem Wettbewerb.

Von Montag bis Mittwoch liefen die ersten Vorrunden. Donnerstag und Freitag treten 20 Teilnehmer in der zweiten Runde gegeneinander an.

 

Die Musikschule "Johann Matthias Sperger" ist Partner des Wettbewerbes. Für eine Woche lang stellt die Schule den Teilnehmern Räumlichkeiten in der Geschäftsstelle in Ludwigslust am Kirchenplatz zur Verfügung. Hier haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich intensiv auf ihr Vorspiel vorzubereiten, haben Räume, in denen sie in ruhiger und entspannter Atmosphäre noch einmal ihr Repertoire durchgehen können.  

Für den Musikschulalltag bringt das aber auch einige Aufregung mit sich, müssen doch Unterrichtsräume frei gemacht werden und Unterrichtsstunden in andere Räume verlegt werden. Viel logistische Arbeit ist zu bewältigen und ganz nebenbei die eine oder andere Frage der Teilnehmer zu beantworten.

 

Für die Musikschule ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sie ihr Bestes gibt, um den Teilnehmern optimale Bedingungen zu schaffen.

 

Am Sonntag, den 15.05.2016 werden die drei Finalisten im großen Konzert mit Begleitung durch das Concerto Celestino MV ihr Können der hochkarätig und international besetzten Jury sowie dem Publikum präsentieren.

Die Vorspiele der zweiten Vorrunde finden von 10.00 - ca. 18.00 Uhr im Zebef e.V. am Alexandrinenplatz statt. Sie sind öffentlich und kostenlos. Das Abschlusskonzert findet am 15.05.2016 um 15.00 Uhr im Schloss im Goldenen Saal statt. Karten dafür sind an der Abendkasse erhältlich.

Wir drücken allen Teilnehmern ganz fest die Daumen.

Sylvia Wegener, 11.05.2016

 

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Foto: Hervorragende Bedingungen zum Proben finden die jungen Nachwuchmusiker an der Musikschule, hier: Der Wettbewerbssieger Marek Romanowski aus Polen beim Proben an der Musikschule

Rock Dein Mai - Lulu Big Band mit dabei

(25.04.2016)

Rock Dein Mai - Benefizveranstaltung des Jugendkulturnetzes und des Jugendrates Ludwigslust

Am letzten Wochenende im April wird es rockig in Ludwigslust. Bands aus der Region - für die Region!

Am Freitag, den 29.04. ist die Bühne in der Stadthalle für die Jugend vorbehalten. Es spielen Orpheé, HAVOC, Trial of blood, Why so serious.

Am Samstag, den 30.04. ist dann auch eine Band der Musikschule "Johann Matthias Sperger" mit am Start. Die Lulu Big Band eröffnet den Abend, der den reiferen Semestern vorbehalten ist.

Danach wird es richtig rockig: mit der ACDC Coverband Jailbreake und der Rock-Pop-PartyBand Seven Nights.

Eintritt am Freitag - 7 €, am Samstag - 10 €, Komibiticket für beide Tage - 15 €. Der Erlös geht an die Jugendfeuerwehr Ludwigslust.

Die Lulu Big Band freut sich, mit all den regionalen Musikern auf den Abend!

 

 

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Foto: Rockig in den Mai - die Lulu Big Band ist dabei

Erfolgreich bei „Jugend musiziert“ gestartet

(31.01.2016)

Schüler der Kreismusikschule schafften es in den Landeswettbewerb

„Jugend musiziert“, der Wettbewerb, der seit 1963 deutschlandweit ausgetragen wird, begeistert immer wieder junge Musiker. Um es bis in den Bundeswettewerb zu schaffen, müssen sich die jungen Musiker jedoch zunächst im Regionalwettberb der Jury stellen und ihre Weiterleitung an die nächste Stufe, den Landeswettbewerb sozusagen „erspielen“.

Am 22. und 23. Januar fand in Schwerin der Regionalwettbewerb statt, an dem drei Schüler und Schülerinnen der Musikschule „Johann Matthias Sperger“ ihr Können unter Beweis stellten.

Die 11-jährige Frida Spaethe überzeugte am Violoncello mit dem Allegro aus Sonate für Violoncello und Klavier C-Dur von Franz Xaver Woschitka (1730 – 1797), mit dem Notturno op. 43 Nr. 3 von Georg Goltermann (1824 – 1898) und dem fröhlichen Stück "Bullfiddle“ von Gabriel Koeppen (1958). Die Jury bewertete ihr Spiel mit 23 Punkten und einem 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb.

                                                                                       

Johannes Grubba, ebenfalls 11 Jahre alt und ebenfalls Cellist, spielte die Sonate e-moll op. 38 Nr. 1 von Bernhard Romberg (1772 – 1841), die Legende op. 116 Nr. 4 von August Nölck (1862 – 1928) und einen kleinen Tango von Gabriel Koeppen „Talking Strings 1“. Auch ihm gelang es, die Jury von sich zu überzeugen, 24 Punkte und ein 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb waren Lohn für sein Spiel.

 

Als Dritte im Bunde trat Almut Nadolny mit der Violine vor die Jury. Sie spielte von Wolfgang Amdeus Mozart (1756 – 1791) aus der Violinsonate A-Dur KV 305, von Witold Lutoslawski (1913 – 1994) Recitativo e Arioso und von Fritz Kreisler (1875 – 1962) das Praeludium und Allegro. Auch sie überzeugte die Jury, die ihren Vortrag mit 20 Punkten bewertete.

Alle drei Schüler wurden von Irina Matjakin am Klavier begleitet.

 

Auch der Musikhof Alt Jabel schickte zwei Schüler zum Regionalwettbewerb. In der Wertung Klavier und ein Blechblasinstrument nahmen die 15-jährigen Johann Zimmermann und Anton Keller am Wettbewerb teil und erreichten 23 Punkte mit 1. Preis und Weiterleitung zum Landeswettbewerb.

 

Nun heißt es für alle …  üben, üben, üben und sich auf den Landeswettbewerb vorbereiten. Wir drücken die Daumen. Musikschule „Johann Matthias Sperger“, Sylvia Wegener, 30.01.2016

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Foto: Das Cello ist ihr Instrument: Johannes Grubba und Frida Speathe erspielten sich die Weiterleitung zum Landeswettbewerb

Breetzer Kaffeetafel begeisterte das Publikum

(15.12.2014)

4. Weihnachtliche Kaffeetafel begeisterte Jung und Alt !

 

Breetz, 13.12.2014. Der Tanzsaal der „Breetzer Freizeitakademie e.V. für Kunst, Kultur – Musik und Tanz“ war schnell gefüllt, denn die „Weihnachtliche Kaffeetafel“ in Breetz ist  ein Geheimtipp für kulturell Interessierte. Locker und amüsant moderiert werden traditionelle Inhalte zum zeitgemäßen Event:

Die vom Orchester der Ludwigsluster Musikschule gespielten Weihnachtslieder luden zum Mitsingen ein. Diverse Musikbeiträge unterschiedlicher Stilrichtungen wurden gekonnt vorgetragen. Die Gruppe „Celtic Connection“ rundete mit Schottischen Tänzen herzerfrischend den ersten Teil des Programms ab.

In der Kaffeepause erfreute das leckere Kuchenbüffet mit selbstgebackenem Kuchen mehrerer Bäckerinnen die Gaumen.

Die Gäste erwarteten frohgelaunt und gespannt den zweiten Teil des Programms! Konnte es noch eine Steigerung geben? Eine ungewöhnliche Weihnachtsgeschichte, vorgetragen von Marina Möller aus Dömitz erzeugte Aufmerksamkeit und bereitete die Zuhörer auf den Vortrag  von Sylvia Wegener vor. Ihre zarten Gitarrenklänge rührten die Menschen an. Die Anwesenden ergänzten leise summend den Sound:  „Es ist für uns eine Zeit angekommen...“.

Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt als die drei Geigerinnen Astrid Mauck, Ulla Stern und Doreen Wilk, begleitet am Klavier vom musikalischen Leiter des Musikschulorchesters, Ruprecht Bassarak, einige Walzer vortrugen. Voller Euphorie klatschte man mit, einige  Besucher fingen spontan sogar zu tanzen an.

Und nun freuen sich alle auf die 5. Weihnachtliche Kaffeetafel in Breetz 2015! Ulla Stern

 

 

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Foto: Musikschulorchester und Solisten gestalteten ein wunderbares weihnachtliches Programm

Rock Reset vor der Kamera

(27.10.2014)

Musikschüler wirken bei Videodreh mit

Die Mitglieder der Rockband „Rock Reset“ haben sich durch ihre Auftritte bereits in die Herzen ihres Publikums gespielt. Nun standen sie im Oktober vor eine gänzlich neuen Aufgabe: Beteiligung an einem professionellen Videodreh. Im Auftrag des ostdeutschen Sparkassenverbandes produzierte eine Berliner Videoproduktionsfirma einen Werbespott über Ludwigslust, einen Film, der dem Motto „Ludwigslust. Lust auf Leben“ gerecht wird. Und zur Vielfalt des Lebens gehören eben auch junge Leute, die hier Leben und viel Spaß an gemeinsamer Rockmusik haben.

Der Videodreh war eine ganz neue Erfahrung. Wie ist es vor der Kamera zu stehen? Wie oft muss die gleiche Szene gedreht werden? Die Kamerafrau verstand es sehr gut, den jungen Musikern sehr genau zu erklären, wie ihre Vorstellungen waren. Und so war es auch gar nicht so schwer, mit der Kamera zu flirten und trotz aller Aufregung noch gut zu spielen.

Neben den Rockmusikern waren viele andere Menschen aus Ludwigslust an dem Videodreh beteiligt. Und wenn die Einspielung von Rock Reset vielleicht nur ein paar Sekunden dauern wird, gelohnt hat sich die stundenlange Arbeit für die Musiker trotz allem, konnten sie doch Erfahrungen mit nach Hause nehmen, die sie sonst nicht gehabt hätten. Und Spaß ... Spaß hat es allen gemacht.

Wann und wo das Video dann gezeigt wird, erfahren Sie in der Regionalpresse. Sylvia Wegener, 27.10.2014

 

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Foto: Rock Reset vor der Kamera

Kammerchor auf großer Bühne mit dabei

(27.10.2014)

Freude schöner Götterfunken

Als der Chordirektor des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin Ulrich Barthel anfragte, war es für die Sängerinnen des Kammerchors sofort klar: „Selbstverständlich werden wir mitmachen!“. Mitmachen beim Projekt „Schwerin singt! 200 Jahre bürgerlicher Chorgesang in Schwerin.“

Und so bereiteten sich die Frauen des Kammerchors bereits seit Februar auf das große Festkonzert vor. Auf dem Programm standen die Carmina Burana und der Schlusschor aus Beethovens 9. Sinfonie. Die Lieder der Carmina Burana hatte der Kammerchor bereits zu einer Aufführung auf der Schweriner Freilichtbühne einstudiert, aber der Schlusschor der 9. Sinfonie war eine echte neue Herausforderung. Eine Herausforderung, die der Chor hervorragend meisterte.

Anstrengend war die Zeit der letzten Proben, allein zu fünf Proben musste der Chor nach Schwerin fahren. Anstrengend, aber wunderschön, so die einhellige Meinung der Sängerinnen. Die Aufführung am 25.Oktober in der Schweriner Sport- und Kongresshalle gemeinsam mit über 400 Sängern aus ganz Norddeutschland war beeindruckend und der Applaus des Publikums war der Lohn für alle Mühen. Sylvia Wegener, 27.10.2014

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Foto: Kammerchor auf großer Bühne mit dabei

Offene Bühne

(19.09.2014)

26. September 2014 - gemeinsam Jammen

Ludwigslust: Nach der Sommerpause heißt es wieder „Offene Bühne“ für alle, die Spaß daran haben, mit anderen gemeinsam Musik zu machen, zu jammen oder auch eigene Songs vorzustellen

Die Musikschule „Joh. M. Sperger“ und die TOXXX-Bar laden nun zum dritten Mal ein zu einem Abend, der für jeden offen ist.  Ab 19.00 Uhr kann es losgehen, wie gewohnt steht die Backline, also wieder mal einfach einstöbseln und losspielen. Und wer kein Instrument spielt, genießt einfach einen schönen Barabend im TOXXX.

Weitere Infos erteilt das TOXXX-Team, Tel. 0174 / 9906676 oder Mail: Mobil@TOXXX-Bar.de

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Foto: Offene Bühne

Tonstudio erweitert

(25.08.2014)

Digitales Audiorecording als Teil der Ausbildung

 

Ludwigslust. Die Sommerferien boten die beste Gelegenheit, bauliche Veränderungen an und in den Schulgebäuden vorzunehmen. In Ludwigslust zogen schon bald nach Ferienbeginn die Handwerker ein, um das Tonstudio der Musikschule zu vergrößern. Aus dem ehemals aus nur einem Raum bestehenden Tonstudio wurde ein modernes Studio mit Regie- und Aufnahmeraum. Auch eine Akkustikdecke wurde eingezogen.

Hier können nun professionell Musikstücke aufgenommen, eigene CD´s produziert werden. Moderne Aufnahmetechnik steht dafür zur Verfügung. Jonas Liedtke, der Fachmann für Audiotechnik an der Musikschule betreut die Musiker dabei und führt die Regie. Jonas Liedtke ist begeistert von den hervorragenden Arbeitsbedingungen, die er an der Musikschule vorfindet. „Das ist längst nicht Standart an Musikschulen. Das Tonstudio bietet hervorragende Möglichkeiten, Schülern im Rahmen ihrer Ausbildung auch diesen Teil einer professionellen Arbeit zu vermitteln.“ Auch das professionelle Arbeiten mit digitalen Aufnahmeprogrammen kann an der Musikschule erlernt werden. Im Rahmen des Kurses DAR vermittelt Jonas Liedtke die Grundlagen des Audiorecordings. Gearbeitet wird mit dem professionellen Studioprogramm Cubase. Der Kurs DAR richtet sich an Menschen, die Spaß daran haben, selbst Musik zu produzieren, an Fans von elektronisch erzeugter Musik wie auch an interessierte Singer/Songwriter, die lernen möchten, wie sie ihre eigenen akustischen Instrumente aufnehmen und mit interessanten Sounds verbinden können.

Das Studio steht zu Aufnahmezwecken auch für Musiker zur Verfügung, die nicht Schüler an der Musikschule sind. Die Gebühren regelt die Gebührensatzung der Schule. PM Sylvia Wegener

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Foto: Tonstudio erweitert

Musikschulorchester offen für neue Mitspieler

(21.07.2014)

Das Musikschulorchester gehört zu den festen Ensembles der Musikschule. Auf verschiedenen Veranstaltungen hatte das Orchester bereits Gelegenheit, sich einem breiten Publikum der Öffentlichkeit vorzustellen. Höhepunkt war unbestritten der Auftritt zum diesjährigen Barockfest auf Schloss Ludwigslust, wo das Orchester sein Publikum mit seinem Repertoire begeisterte.

Gespielt werden vor allem klassische Stücke, aber auch Bearbeitungen moderner Kompositionen gehören zum Repertoire. Das Orchester vereint Spieler aller Altersgruppen. Für jeden einzelnen Mitspieler steht dabei im Vordergrund, sein Instrument nicht nur allein im „stillen Kämmerlein“ zu spielen, sondern Freunde zu finden und gemeinsam Musik zu machen.

Das Musikschulorchester ist offen für jedes Leistungsniveau. Dem Orchesterleiter Ruprecht Bassarak ist es zu verdanken, dass auch Anfänger gerne willkommen sind, schreibt er doch jedem Mitglied seine Stimme entsprechend der persönlichen Fähigkeiten sozusagen „auf den Leib“

Mitspielen kann jeder, der ein Instrument beherrscht oder erst erlernt. Gesucht werden vor allem Instrumente der klassischen Orchesterbesetzung. Es ist nicht Voraussetzung, Schüler eines Einzelfaches zu sein, um im Musikschulorchester mitzuwirken. Voraussetzung ist einzig und allein die Freude am gemeinsamen Musizieren und die Bereitschaft, mit dem Orchester auch in der Öffentlichkeit aufzutreten. Dabei gilt der Grundsatz: „Ensemblespiel ist Mannschaftsspiel“ … es geht nur gemeinsam! Geprobt wird donnerstags 16.30 – 17.30 Uhr in  den Räumlichkeiten der  Musikschule in Ludwigslust. Sylvia Wegener

Foto zur Meldung: Musikschulorchester offen für neue Mitspieler
Foto: Musikschulorchester offen für neue Mitspieler

Jahresabschluss an der Musikschule

(28.06.2014)

Jahresabschluss an der Musikschule

Ein spannendes und arbeitsreiches Schuljahr geht dem Ende entgegen. Zum Abschluss ist es mittlerweile Tradition, dass die Fachlehrer ihren Schülern mit Elternvorspielen und Musizierstunden die Möglichkeit geben, die Ergebnisse der Arbeit den Eltern und Freunden vorzustellen.

Die Gitarrenklasse von Frau Backhaus zeigte in ihrem Vorspiel einen kleinen Ausschnitt der Stücke, die im Laufe des Jahres einstudiert wurden. So präsentierten sich die erwachsenen Schüler ebenso wie Jüngsten. Musikalisch ging es dabei von Brasilien zu lustigen Geschichten, die musikalisch umgesetzt wurden, bis hin zu dem Scorpions-Klassiker „Wind of Change“. Das Herzklopfen vor ihrem Auftritt hatten die Schüler kostenlos, den Applaus des Publikums aber haben sie sich reichlich verdient.

 

Text und Foto: Sylvia Wegener

Foto zur Meldung: Jahresabschluss an der Musikschule
Foto: Jahresabschluss an der Musikschule

Musikunterricht zum Anfassen

(23.06.2014)

Grabow. Unterricht soll Spaß machen und Musikunterricht ganz besonders. Und den hatten die Kinder der 3. Klasse an der Grundschule „Eldekinder“ in Grabow vor wenigen Tagen. Hatten sie sich noch in den vorangegangenen Unterrichtsstunden ausschließlich theoretisch mit den Blasinstrumenten beschäftigt, so hatten sie nun die Gelegenheit, die Instrumente hautnah kennen zu lernen.

Pädagogen der Musikschule „Joh. M. Sperger“ brachten ihre Blasinstrumente mit in die Schule, erklärten den Kindern die verschiedenen Bauarten und die unterschiedlichen Methoden der Tonerzeugung. Aufmerksam folgten sie den Erklärungen der Musiklehrer. Die Kinder waren begeistert, vor allem, weil sie alle Instrumente auch in die Hand nehmen und ausprobieren durften. So haben sie jetzt ein Gefühl dafür, wie schwer es ist, eine Querflöte zum Klingen zu bringen, wie sich eine Trompete oder ein Saxophon anfühlt oder wie unterschiedlich die verschiedenen Arten von Blockflöten klingen können.

Natürlich gab es von Seiten der Musiklehrer auch eine Vorführung kleiner Stücke auf den jeweiligen Instrumenten, die von den Kindern begeistert aufgenommen wurden. So hatten die „Eldekinder“ eine Unterrichtsstunde, die sie wohl so schnell nicht vergessen werden und wer weiß, vielleicht hat das eine oder andere Kind Gefallen am Spielen eines Blasinstrumentes gefunden.

 

Text und Foto: Sylvia Wegener

Foto zur Meldung: Musikunterricht zum Anfassen
Foto: Nikolai Kern erklärt den Umgang mit einem Saxophon

SchauSpiel ... genau das Richtige für Dich!

(12.05.2014)

Träumst Du auch den Traum einer Schauspielkarriere? An der Musikschule „Joh. M. Sperger“ kannst Du jetzt die Grundlagen dazu legen. Und wenn es nicht die große Schauspielkarriere sein soll, dann hab einfach Spaß, probier Dich aus, spiel mit!

 

Schauspiel ist eine sehr emotionale künstlerische Ausdrucksform. Schauspieler sind Künstler, die mit Sprache, Mimik und Gestik z.B. einen anderen Menschen verkörpern. Wichtig ist die Fähigkeit, Charakterzüge, Gemütslagen und Stimmungen der Rollenfigur zum Ausdruck zu bringen. Lerne, Dir die sprachlichen, stimmlichen und körperlichen Ausdrucksmittel einer Rolle anzueignen und die eigene Person dahinter für den Moment zurücktreten zu lassen. Neben einer Menge Spaß ist es sehr wahrscheinlich, dass Du vor allem Dich selbst besser kennen lernst und wertvolle Impulse für die Gestaltung Deiner realen Lebenswelt bekommst.

 

Im Vordergrund des SchauSpiel-Unterrichts stehen Themen, die genau in Deine Lebenswelt passen, die Dich berühren und Dich beschäftigen, Mobbing und Gewalt in der Schule, Ärger mit Eltern und Lehrern, Lampenfieber, Freudentaumel, Wut, Liebeskummer …

Der Unterricht wird von Karin und Claudius Hannemann geleitet. Beide haben in Ihrem Studium zu Erziehungswissenschaftlern auch theaterpädagogische Seminare absolviert. Sie sind nicht nur selbst begeisterte Theaterspieler, sondern verstehen es hervorragend, Dich mit auf die Reise zu nehmen. Für diese Reise brauchst Du keine Vorerfahrungen – nur den Mut, einen ersten Schritt zu wagen und gemeinsam mit Gleichgesinnten Neuland zu erforschen. Also, sei mutig und SchauSpiel doch einfach mit!

 

Alterklasse: Teens und Jugend 13+;

bei Interesse gibt es SchauSpiel in einer weiteren Gruppe für Jugendliche und Erwachsene

PM, Sylvia Wegener

Foto zur Meldung: SchauSpiel ... genau das Richtige für Dich!
Foto: SchauSpiel ... genau das Richtige für Dich!

Musik im Vorschulalter

(12.05.2014)

Kinder von Anfang an mit Musik vertraut zu machen, ist ein besonderes Anliegen der Musikschule. Um Kinder altersgerecht an Musik heranzuführen, gibt es ein Stufenkonzept, dass sich am Wissenstand, den Fähigkeiten und Fertigkeiten und der Lebenswelt der Jüngsten orientiert.


Musizieren mit Kleinkindern in der Familie: Kurs „Musikgarten“
Der Kurs Musikgarten richtet sich an die Kinder im Alter von 18 Monaten bis 3 Jahren und deren Eltern bzw. Großeltern.
Im „Musikgarten” steht das spielerische Musizieren in der Familie im Vordergrund. An praktischen Beispielen wird geübt, wie die Musik bereits für die jüngsten Kinder einen Platz im Familienleben bekommen kann. Vermittelt werden einfache Kinderlieder, Kniereiter-Spiele, Fingerspiele und Spiele, die das rhythmische und melodische Empfinden und das aktive Musikhören der Kinder fördern. Auch werden kleine Tänze eingeübt.


Musikalische Früherziehung - Für die etwas Größeren der Kleinen
In diesem Kurs geht es bereits etwas strukturierter zu, als das im „Musikgarten“ möglich ist: Die Kinder singen nicht nur gemeinsam und hören Musik, sondern lernen auch, sich sprachlich über Musik zu äußern; Musik wird mit Bewegungserfahrungen in Verbindung gebracht und somit auch ein rhythmisches Gefühl trainiert. Der Umgang mit Musikinstrumenten wird geübt und erste Geheimnisse über die Notenschrift werden verraten.
Kinder, die diesen Kurs in der Vergangenheit mitmachen konnten, waren mit Begeisterung dabei und schwärmen oft noch nach Jahren von ihren Erlebnissen. Mit viel Spaß und Phantasie öffnet sich unter Leitung eines besonders geschulten Musikschullehrers für die Kinder der Weg in die Musik.
Die „Musikalische Früherziehung“ ist als Anschluss für den „Musikgarten“ gedacht, aber selbstverständlich auch für die Kinder geeignet, die das Angebot des „Musikgartens“ nicht kennengelernt haben.


Instrumentale Orientierung: Kurs „Instrumenten-Karussell“
Am Anfang steht bei vielen Eltern oft der Wunsch, „Unser Kind soll ein Instrument erlernen“, der begleitet wird von der Frage „Aber welches ist das richtige?“ IKARUS ist darauf ausgerichtet, bei der Suche nach dem passenden Instrument zu helfen. Im Laufe eines Schuljahres – so lange dauert dieser Kurs – lernen die Kinder im Gruppenunterricht mehrere Instrumente intensiv kennen.
Die Instrumente können teilweise für mehrere Wochen mit nach Hause genommen werden. So kann jedes Kind für sich selbst erfahren, wie es ist, sich täglich mit dem Instrument zu beschäftigen. Im IKARUS können die Kinder erste Erfahrungen an folgenden Instrumenten sammeln: Akkordeon, Blockflöte, Querflöte, Gitarre, Klavier, Violoncello oder Trompete. Die genaue Einteilung der Instrumente erfolgt zum Schuljahresbeginn in Abhängigkeit von der Anzahl der insgesamt angemeldeten Kinder. Im Gespräch mit den jeweiligen Fachlehrern erhalten die Eltern nach Abschluss des IKARUS-Jahres wertvolle Hinweise auf die persönliche Eignung eines Kindes für ein entsprechendes Instrument.

PM 02.05.2014, Musikschule „Joh. M. Sperger“ Ludwigslust, Sylvia Wegener

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Foto: Musik im Vorschulalter